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Anwohner beklagt Dauerbaustelle

Oranienburg Anwohner beklagt Dauerbaustelle

Lesertelefon: Michael Gehlsen ärgert die Langzeitbaustelle vor seiner Haustür in der Walther-Bothe-Straße 24. Dort lassen die Stadtwerke eine neue Abwasserdruckleitung verlegen. Gehlsen: Dass geht zu langsam, dauert zu lange. Stadtwerke: Mitte Dezember ist der Bau abgeschlossen.

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Seit Mitte September tue sich auf der Baustelle vorm Haus Nummer 24 der Walther-Bothe-Straße nichts, beklagt der Anwohner.

Oranienburg. Erika und Michael Gehlsen haben so ziemlich die Faxen dicke mit der Dauerbaustelle vor ihrer Haustür. Sie sind seit rund 30 Jahren Mieter der Woba im Haus in der Walther-Bothe-Straße 24. Gleich an der Ecke Berliner Straße. „Und wieder eine Woche Ruhe auf der Baustelle“, bemerkt Michael Gehlsen am MAZ-Lesertelefon. Und das gehe seit Anfang September so. Seitdem werde von den Oranienburger Stadtwerken eine neue Abwasserdruckleitung verlegt. „Seit dieser Zeit sind die Parkplätze vorm Haus nicht nutzbar, Autos blockieren vor allem abends beide Seiten der Straße. Und ein Lkw beziehungsweise die Feuerwehr kommen bei Gefahr nicht durch. Es ist Gefahr im Verzug“, beklagt der Oranienburger. Zudem „liegt Baustellen- und Herbstblätter-Dreck herum und fliegt durch die Gegend.“ Zu oft passiere einfach nichts auf der Baustelle, findet er: „In den Herbstferien war ganze zwei Wochen völlige Ruhe. Auch danach niemand auf der Baustelle.“ Die Woba habe seines Wissens keine Kenntnis davon, wie stark die Mieter von der Baustelle betroffen seien.

Zweimal habe er sich an die Stadtwerke gewandt, „dort scheint man es als völlig normal zu empfinden, dass die Bauarbeiten ’planmäßig’ Mitte Dezember beendet würden.

Die Eheleute Gehlsen finden „diese Zustände sind nicht hinnehmbar und wir hoffen, dass bald etwas unternommen wird und die Baustelle endlich weitergeführt und beendet wird“, beklagen sie am Lesertelefon.

Die Stadtwerke bestätigen, dass die Baustelle Mitte des Monats zum Abschluss kommen soll. An der Walther-Bothe-Straße werde auf einer Länge von rund 1200 Metern in ihrem Auftrag eine neue Abwasserdruckleitung in den Boden gebracht. Beginnend in der Lehnitzstraße über die Havelquerung zur Walther-Bothe-Straße bis hin zur Erzberger Straße. Baubeginn war am 24. August dieses Jahres. „Seitdem war die Baustelle an verschiedenen Punkten besetzt.“ Am 21. November hätten unter anderem Suchschachtungen am geplanten Baustellenende und Arbeiten an der Unterquerung der Havel stattgefunden.

Die Aufgrabungen in der Walther-Bothe-Straße würden fortgesetzt, sobald die Vermessungen in diesem Bereich beendet seien. Bauabschluss und damit die Freigabe der Parkplätze werde Mitte Dezember erfolgen. „Es ist auch in unserem Interesse, dass die Baumaßnahme so schnell wie möglich durchgeführt wird. Wir stehen im engen Austausch mit den beauftragten Unternehmen“, so die Pressestelle der Stadtwerke.

Seit gestern keimt auch bei Michael Gehlsen wieder Hoffnung: „Bauleute waren da, die an den Rohren gearbeitet haben und auch Pflasterer. Von 11.45 bis 15.15 Uhr“, hat er beobachtet. „Endlich tut sich was.“ Der Anwohner hofft, dass die Baustelle und damit der belastende Schmutz vor Weihnachten verschwunden ist.

Von Heike Bergt

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