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Apelt neuer Bürgermeister in Hohen Neuendorf

Stichwahl in Oberhavel Apelt neuer Bürgermeister in Hohen Neuendorf

Steffen Apelt (CDU) wird neuer Bürgermeister in Hohen Neuendorf (Oberhavel). Bei der Stichwahl am Sonntag erhielt er 51,5 Prozent der Stimmen. Amtsinhaber Klaus-Dieter Hartung (Linke) kam auf 48,5 Prozent.

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Steffen Apelt (CDU) und seine Ehefrau am Wahlabend

Quelle: Ulrike Gawande

Hohen Neuendorf. Das Ergebnis der Bürgermeister-Stichwahl in Hohen Neuendorf am Sonntag fällt knapp aus. Um 18.50 Uhr stand aber fest, dass die Stadt einen neuen Bürgermeister bekommt. Herausforderer Steffen Apelt erhielt 51,5 Prozent der Stimmen. Amtsinhaber Klaus-Dieter Hartung unterlag mit 48,5 Prozent der Stimmen. Bei der Auszählung der 20 Wahllokale hatten sich die beiden Kandidaten ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert. Apelt konnte aber seinen knappen Vorsprung behaupten. Er schnitt besonders gut in den Ortsteilen Borgsdorf, Bergfelde und Stolpe ab. Hartung hatte dagegen im zentralen Hohen Neuendorfer Stadtgebiet seine Hochburg. Die Wahlbeteiligung lag bei 44,3 Prozent.

„Wir sind Bürgermeister“, jubelte Steffen Apelt, als das Endergebnis der Stichwahl feststand. „Acht Jahre Hartung haben ein Ende gefunden.“ Gemeinsam mit Parteikollegen, aber auch Mitgliedern von SPD, FDP und Grünen, für deren Unterstützung er sich bedankte, wurde der Sieg gefeiert. „Parteiübergreifend zu feiern ist nicht schlecht für die Demokratie.“ Es sei ein guter und fairer Wahlkampf gewesen, lautete Apelts Resümee, man habe alles getan, was man konnte. Einen Ausblick auf zukünftige Pläne gab er noch nicht. Nur ein Versprechen: „Eine meiner ersten Amtshandlungen wird die Anschaffung der Drehleiter für die Feuerwehr sein.“ Großer Jubel brandete auf. Der Bundestagsabgeordnete Uwe Feiler (CDU) glaubt, dass genau in dieser Zustimmung für Apelt durch Sportvereine und Feuerwehr die Wechselstimmung der letzten Wochen in der Stadt zu erkennen sei. „Apelt hat einige Versprechen gegeben, an denen muss er sich messen lassen“, so Feiler.

Deutlicher ruhiger verbrachte Amtsinhaber Hartung den Abend – im Kreise seiner Familie. Die Enttäuschung über die verlorene Wahl war ihm deutlich anzumerken. „Fast 300 Wähler Unterschied sind schon deutlich.“ Selbstkritisch betrachtete er das Ergebnis, schränkte jedoch ein: „Wer arbeitet macht Fehler.“ Für eine Ursachenforschung sei es zu zeitig, ebenso für einen Rückblick auf seine achtjährige Amtszeit.

Im ersten Wahlgang vor zwei Wochen hatte Amtsinhaber Hartung noch knapp vorn gelegen. Die ­ausgeschiedenen Bewerber von SPD und FDP hatten daraufhin eine Empfehlung zu Gunsten des CDU-Kandidaten Apelt abgegeben. „Ich freue mich, dass es einen Wechsel in Hohen Neuendorf gibt. Die bürgerliche Mehrheit stellt jetzt den Bürgermeister“, sagte Josef Andrle (SPD). Er sei absolut erleichtert, erklärte Christian Erhardt-Maciejewski (FDP). Der neue Bürgermeister müsse nun aber beweisen, dass er es besser macht.

Von MAZonline

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