Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Oberhavel Arbeiten am Bahnübergang
Lokales Oberhavel Arbeiten am Bahnübergang
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:39 08.04.2018
Gestern wurden Restarbeiten vorgenommen, wie angeschüttete Erde glatt gezogen. Quelle: Fotos: Heike Bergt
Anzeige
Borgsdorf

Zwei Wochen lang war der Bahnübergang in Borgsdorf vom 15. September bis 1. Oktober für Bauarbeiten gesperrt. Geplant waren Gleisbau- und Kabeltiefbauarbeiten, das Erneuern der Platten zwischen den Schienen, Straßenbauarbeiten sowie das Anpassen der Stromschiene.

Diese Arbeiten sind nun abgeschlossen, die neuen Betonplatten zwischen den Gleisen leuchten in frischem Grau, doch gleichzeitig haben viele Borgsdorfer das Gefühl, dass sich der Zustand des Bahnübergangs nach den Baumaßnahen nicht verbessert, sondern eher verschlechtert habe. So würde beispielsweise der frische Asphalt bereits zerbröseln und einzelne Stückchen seien bis in den Wald hinein zu finden, berichten Anwohner. Man habe den Eindruck, so die Bürger, dass die Bauarbeiten noch gar nicht abgeschlossen seien.

Ein Anruf bei Michael Schelske, dem zuständigen Projektingenieur der DB Netz AG, bringt Klarheit: Ja, dass sei noch nicht der Endzustand. Der werde erst mit Fertigstellung der Gehwege im kommenden Jahr erreicht. Derzeit laufe jedoch noch das Planrechtsverfahren des Eisenbahnbundesamtes, an dem auch die Stadt Hohen Neuendorf beteiligt sei, damit 2018 die Gehwege gebaut werden können.

Um daher nicht „unnütz“ Geld auszugeben, so Schelske, habe man, wie geplant nur die sogenannten BÜ-Platten, die Platten zwischen den Schienen, ausgetauscht und die Deckschicht erneuert. Die Endhöhe der Tragschicht werde jedoch erst mit Bau der Gehwege, die mit einem Bordstein geplant sind, erreicht werden. „Ich hoffe, dass wir die Arbeiten im Herbst 2018 durchführen können.“ Derzeit gibt es für Fußgänger und Radfahrer nur einen begehbaren Streifen direkt neben der Straße. 2018 soll der Bahnübergang zudem eine neue Schrankenanlage erhalten, entsprechende technische Vorarbeiten wurden bereits geleistet. Schelske beruhigte jedoch, die grobkörnige Asphaltmischung sei nicht verkehrsgefährdend. Im kommenden Jahr werde zudem eine feinkörnige Mischung auf die Deckschicht aufgebracht werden.

Die Borgsdorfer müssen sich jedoch darauf einstellen bald wieder die Umleitung fahren zu müssen. „Für einen Belastungsstopfgang muss der Bahnübergang im November erneut gesperrt werden.“ Konkret bedeutet das, dass von Freitag, 18. November 20 Uhr bis Sonntag, 20. November 6 Uhr wieder die Umleitung über Briese genutzt werden muss. „Der Schotter im Gleisbett muss nachgestopft und nachverdichtet werden.“ Eine Sperrung des Bahnübergangs sei nicht zu verhindern, da für die Arbeiten die BÜ-Platten ausgebaut werden müssen. Daher kommt es auch zu Einschränkungen im Bahnverkehr. „Die S-Bahn ist davon nicht betroffen“, beruhigt Schelske.

Die Umleitung für Auto- und Radfahrer führt erneut über Chausseestraße und Berliner Chaussee nach Birkenwerder. Dann weiter über die Hauptstraße, Unter den Ulmen und Fichteallee, Briese und Friedensallee bis in den östlichen Teil Borgsdorfs. Nachweislich mobilitätseingeschränkte Personen können sich wieder auf Kosten der Bahn ein Taxi zur Umfahrung des Bahnüberganges anfordern.

Von Ulrike Gawande

Bereits vier tote Radfahrer musste die Polizei von Januar bis August in Oberhavel registrieren. Darüber hinaus gab es im selben Zeitraum 208 Unfälle mit Radlern, bei denen 159 Personen verletzt wurden. Als Reaktion auf diese Statistik nimmt die Polizei verstärkt das Verhalten von Radfahrern unter die Lupe.

21.10.2017
Oberhavel Hohen Neuendorf - Ein Herz für Museen

Schon als Kind besuchte Anika Janke aus Hohen Neuendorf mit ihrer Oma das Ofen- und Keramikmuseum in Velten. „Damals sah es noch ganz anders aus“, erzählt die 28-Jährige. Heute ist Anika Janke selbst Mitarbeiterin bei den Veltener Museen und möchte mit einer Crowdfundingkampagne den Standort retten.

18.10.2017

Der Alte Strom und Teile des Stadthafens sind verschlammt und teils für Schiffe kaum noch tief genug. Nun sollen sie mit einem Saugbagger wieder vertieft werden. Doch der Schlamm ist belastet, die Entsorgung wird wohl teuer. Zuletzt waren die Gewässerteile vor 20 Jahren ausgebaggert worden.

21.10.2017
Anzeige