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Arbeiten am Heideweg gehen weiter

Hennigsdorf Arbeiten am Heideweg gehen weiter

Zwei Abschnitte des Heideweges in Hennigsdorf wurden in den vergangenen beiden Jahren bereits ausgebaut, 2018 sollen die Bagger nun im dritten und letzten Abschnitt zwischen Waldstraße und Fontanestraße anrollen. Am Donnerstagabend informierten sich Anwohner im Rathaus über die Arbeiten.

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Im Heideweg konnte das Wasser bislang nicht richtig abfließen. Im kommenden Jahr soll auch der letzte Bauabschnitt saniert werden.

Quelle: Foto: Marco Paetzel

Hennigsdorf. Das Interesse war groß, die Ränge am Donnerstag im Saal des Rathauses voll besetzt. Dirk Asmus, Fachdienstleiter Öffentliche Anlagen in der Verwaltung, informierte die Anlieger im Heideweg über die bevorstehenden Baumaßnahmen. Schon 2016 wurde der erste Abschnitt vom Waidmannsweg bis Brandenburgische Straße saniert, im diesem Jahr der zweite Bauabschnitt zwischen Brandenburgischer und Waldstraße.

Im kommenden Jahr soll der letzte Abschnitt zwischen Waldstraße und Fontanestraße saniert werden. Auch hier ist nach den Plänen der Verwaltung ein Ausbau der Fahrbahn auf 5,55 Meter mit Hochborden geplant. Im Gegensatz zu den anderen Bauabschnitten soll hier auch der vorhandene Gehweg auf einer Breite von 1,50 Meter ausgebaut werden. „Er ist in einer sehr schlechten Qualität“, so Asmus. Der Fachdienstleiter räumte aber auch ein, dass der Asphalt, der auf Stahlwerksschlacke gebettet ist, im Grunde noch in gutem Zustand sei. Deshalb wolle man die untere Schicht auch nicht erneuern.

Im Zuge der Sanierung sollen auch in diesem Bauabschnitt die Natriumdampf-Laternen aus den 1990er-Jahren durch energiesparende LED-Technik ausgetauscht werden. Wichtig sei auch die Entwässerung. „Bislang läuft das Wasser auf der Fahrbahn nicht richtig ab, deshalb gibt es immer wieder lange große Pfützen an den Rändern oder im Kreuzungsbereich Gartenstraße“, so Asmus. Das solle nach der Sanierung nicht mehr passieren, der Großteil des Wasser werde dann im Grünstreifen versickern. In den Bereichen, wo der Grünstreifen zu klein ist, solle die Sickermulde um ein Rigolensystem erweitert werden, das unter der Mulde Raum schafft. Die Fahrbahn werde anders als bei den ersten Bauabschnitten keine Pflasterstreifen erhalten, sondern eine Rinne auf beiden Seiten, so dass Platz für den Gehweg bleibt.

Ein Problem gebe es mit einigen der etwa 60 Linden am Straßenrand. Laut Baumgutachten seien zehn der Linden teilweise vorgeschädigt oder stehen zu dicht an Zufahrten. „Wir werden noch mal jeden Baum überprüfen, teilweise müssen wir aber fällen“, so Asmus. Im Herbst 2018 sollten neue gepflanzt werden.

Die Arbeiten im Heideweg werden insgesamt rund eine halbe Million Euro kosten, der Anteil der Anlieger errechnet sich unter anderem anhand der Grundstücksgröße und der Zahl der Geschosse. Rund 3300 Euro werde etwa Olaf Lenz der Ausbau kosten. Er hat eine Eigentumswohnung im Heideweg 1. „Klar tut das erstmal weh, aber der Gehweg muss dringend gemacht werden“, sagt der Hennigsdorfer. Zudem steige ja der Wert seiner Immobilie.

Von Marco Paetzel

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