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Arbeiten an der Altarwand geplant

Großwoltersdorfer Kirche wird restauriert Arbeiten an der Altarwand geplant

Den ersten Antrag für die notwendige Restaurierung der Großwoltersdorfer Kirche schrieb Pfarrer Matthias Wolf vor sechs Jahren. Die Abstimmung mit den verschiedenen Geldgebern zog sich hin. Inzwischen ist die Finanzierung gesichert, und seit einigen Tagen liegt auch die Baugenehmigung für das Großprojekt vor.

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Grosswoltersdorf. Mehr als 380.000Euro sollen in den nächsten zweieinhalb Jahren investiert werden, um das 1901 im neugotischen Stil erbaute Gotteshaus von Schwamm, Holzwürmern und Feuchtigkeitsschäden zu befreien.

In einem ersten Bauabschnitt werden die Risse in der nach Süden gerichteten Altarwand beseitigt. Die Arbeiten dazu sind ausgeschrieben. 2014 kommt der Turm dran, 2015 sollen Schieferdach und Außenhülle saniert werden.

Mehrere Granateinschläge hat die Großwoltersdorfer Kirche wegstecken müssen. Auf dem Dachboden sind Spuren der Treffer noch immer sichtbar. Eines der größten Probleme ist allerdings eindringendes Wasser, das an den Innenwänden den Putz abblättern lässt und Nährboden für den Hausschwamm bietet, der in der Sakristei ungeniert seine Blüten treibt. Wo sich der Holzwurm eingenistet hat, ist nicht nur an den kleinen Löchern zu erkennen, sondern auch an den Bohrmehl-Häufchen auf dem Kirchenboden.

Dass die Sanierung möglich wurde, hat die Kirchengemeinde auch dem Staatskirchenvertrag zu verdanken. Genauso wie die Meseberger Kirche, die derzeit saniert wird, ist auch der Großwoltersdorfer Kirchenbau in die Projektliste aufgenommen worden. Landeskirche, Kirchenkreis und die Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler beteiligen sich ebenso an der Finanzierung wie die Gemeinde selbst.

Die Großwoltersdorfer Kirche hat für Matthias Wolf derzeit Priorität. Was auch daran liegt, dass die anderen Kirchen in seinem Pfarrsprengel weitestgehend gesichert sind. An der Menzer Kirche seien perspektivisch noch Arbeiten am Turm erforderlich. In Neulögow liebäugelt der Pfarrer mit der Restaurierung der Originalbemalung von 1905, die kunsthistorisch ein wahrer Schatz ist. Aus finanziellen Gründen ist an die Realisierung dieses Projektes derzeit aber nicht zu denken. Das gilt auch für die Sanierung der Großwoltersdorfer Kirchenorgel, die schon lange keinen Ton mehr von sich gegeben hat und leider auch nicht mehr alle Pfeifen beisammen hat.

Von Cindy Lüderitz

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