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Arbeiten auf dem Postplatz gehen voran

Hennigsdorf Arbeiten auf dem Postplatz gehen voran

Alle unterirdischen Medien habe man bereits verlegt, erklärt Hennigsdorfs Fachdienstleiter für Öffentliche Anlagen, Dirk Asmus. Auf dem Platz, dessen barrierefreie Umgestaltung sich seit August im ersten von drei Bauabschnitten befindet, wird emsig gearbeitet. Trotzdem werde man nicht wie geplant den ersten Bauabschnitt Ende November abgeschlossen haben, so der Fachmann.

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Derzeit sind die Handwerker mit dem Setzen der Bordsteine beschäftigt.

Quelle: Foto: Enrico Kugler

Hennigsdorf. Alle unterirdischen Medien habe man bereits verlegt, erklärt Hennigsdorfs Fachdienstleiter für Öffentliche Anlagen, Dirk Asmus. Vor allem die Leitungen für die 14 geplanten Bodenstrahler und die zehn Meter hohe Leuchtstele, die dafür sorgen sollen, dass der Postplatz zukünftig nachts nicht mehr im Dunkeln liegt, sind verbaut. So wird auf dem Platz, dessen barrierefreie Umgestaltung sich seit August im ersten von drei Bauabschnitten befindet, emsig gearbeitet.

Trotzdem werde man nicht wie geplant den ersten Bauabschnitt Ende November abgeschlossen haben, so der Fachmann. „Es läuft witterungsbedingt nicht ganz so gut, wir hoffen, bis Jahresende damit fertig zu werden.“ Dabei werde auch zukünftig das Wetter der größte Unsicherheitsfaktor bleiben, betont Asmus. Vor allem wenn in der kommenden Woche mit den Pflasterarbeiten begonnen werden soll. Derzeit setzen die Mitarbeiter der Fachfirmen die Bordsteine zur Fahrbahn und pflastern die Rinnen.

Bei der ersten Ausschreibung der Arbeiten zur barrierefreien Umgestaltung des beliebten und viel genutzten Postplatzes, die eigentlich komplett für dieses Jahr geplant gewesen waren, hatte die Stadt im April die Reißleine gezogen. Damals hatten sich nur drei Bieter auf die Ausschreibung beworben, lagen aber mit ihren Angeboten zwischen 80 und 105 Prozent über den geplanten Kosten. „Die Preise sind überall richtig angezogen, beim Postplatz zwischen 20 und 40 Prozent“, hatte Asmus damals erklärt.

Anfang Juli hatten daraufhin die Stadtverordneten beschlossen, dass das Budget für die Arbeiten von geplant einer Million Euro auf rund 1,5 Millionen Euro aufgestockt werden muss. Die halbe Million zusätzlich kam aus nicht abgerufenen Mitteln für eine Querungshilfe an der L171 und für Planungskosten, die für den Umbau der Fontanestraße in den Haushalt 2017 eingestellt waren. Auch die Strategie hatte man geändert: Statt einer großen Ausschreibung für das gesamte Projekt, schrieb die Verwaltung vorerst nur das Drittel des Postplatzes aus, dass jetzt gerade saniert wird.

Derzeit laufe das Vergabeverfahren für den zweiten Bauabschnitt, berichtete der Fachdienstleiter für Öffentliche Anlagen. Man hoffe, noch 2017 einen Auftrag auslösen zu können. Damit im März, wenn kein Frost mehr im Boden sei, mit den Arbeiten begonnen werden kann. Beim Ausbau des Postplatzes soll vor allem das holprige Pflaster, das Rollstuhlfahrer, Rentner mit Rollatoren oder Eltern mit Kinderwagen geplagt hat, durch größeres Betonsteinpflaster ersetzt werden. Zudem soll der Bereich zukünftig verkehrsberuhigt sein und die Radfahrer erhalten 100 zusätzliche Abstellmöglichkeiten für ihre Fahrräder.

Von Ulrike Gawande

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