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Arbeiten für Asylunterkunft liegen im Plan

Borgsdorf Arbeiten für Asylunterkunft liegen im Plan

Die Bauarbeiten an der Flüchtlingsunterkunft in der Margeritenstraße in Borgsdorf schreiten planmäßig voran. Das sagte Kreissprecherin Irina Schmidt auf Nachfrage. Bis Ende November sollen insgesamt vier zweigeschossige Gebäude mit einer Maximalkapazität von 194 Menschen entstehen.

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Gewaltige Findlinge kommen beim Bau zum Vorschein.

Quelle: Helge Treichel

Borgsdorf. Die Bauarbeiten an der Flüchtlingsunterkunft in der Margeritenstraße in Borgsdorf schreiten planmäßig voran. Das sagte Kreissprecherin Irina Schmidt auf Nachfrage. In dieser Woche wurden die Module für den dritten Gebäuderiegel angeliefert und mit einem Kran an ihren Platz gehievt. Am 10. Juli waren die ersten der in Gransee vorgefertigten Gebäudemodule aufgebaut worden.

Insgesamt entstehen vier zweigeschossige Gebäude. Die Maximalkapazität der geplanten Flüchtlingsunterkunft betrage 194 Personen. Die Planungen sehen eine Übergabe im November dieses Jahres vor. Auch daran habe sich nach den Worten von Irina Schmidt bis jetzt nichts geändert. Ursprünglich war ein Termin im September angepeilt worden. Einzelne Anpassungen in der Detailplanung seien für die Korrektur des Zeitplanes verantwortlich, begründete Kreissprecher Ronny Wappler die Veränderungen im Zeitplan.

Eines der im Rohbau bereits fertiggestellten Gebäude mit der Baugrube für das vierte Haus  im Vordergrund

Eines der im Rohbau bereits fertiggestellten Gebäude mit der Baugrube für das vierte Haus im Vordergrund.

Quelle: Helge Treichel

Für das vierte Gebäude ist die Baugrube bereits ausgehoben und das Fundament gelegt. Bei den Erdarbeiten wurden mehrere während der Eiszeit antransportierte und abgeschliffene Findlinge ans Tageslicht befördert. Diese wurden am Mittwoch abtransportiert.

1460 Leistungsberechtigte nach dem Asylbewerberleistungsgesetz lebten am Stichtag 30. Juni 2016 in Oberhavel. Der Landkreis hielt zu diesem Zeitpunkt 1388 Plätze in Gemeinschaftsunterkünften und 1192 Plätze in Notunterkünften bereit. Da das Land seit dem 1. Juli keine Unterbringung in Notunterkünften mehr vorsieht, ist die Kapazität seitdem auf rund 2200 Plätze in Gemeinschaftsunterkünften reduziert worden. Insgesamt knapp 1500 neue Asylsuchende erwartet der Landkreis in diesem Jahr. Bis Ende Juli waren dem Oberhavelkreis 410 Asylbewerber zugewiesen worden. Bis Ende nächsten Jahres will der Landkreis nach derzeitigem Planungsstand insgesamt 2446 Plätze in Gemeinschaftsunterkünften für diese Aufgabe bereithalten. Dabei wird verstärkt auf Wohnungsverbünde gesetzt.

Von Helge Treichel

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