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Arbeiten im Untergrund

Oranienburg Arbeiten im Untergrund

Mitarbeiter der Firma Röhll Munitionsbergung GmbH bohren sich gegenwärtig durch den Asphalt der Melanchthonstraße in Oranienburg. Dort wird seit Montagmorgen nach Kampfmitteln gesucht. Momentan ist die Straße für Fahrzeuge dicht, ab kommenden Montag wird dann abschnittsweise halbseitig in Richtung Julius-Leber-Straße gesperrt.

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Die Melanchthonstraße in Oranienburg wird zurzeit auf Kampfmittel abgesucht.

Quelle: foto: Bert Wittke

Oranienburg. In der Melanchthonstraße geht zurzeit für Kraftfahrer nichts mehr. Die Straße gehört seit Montagmorgen den Mitarbeitern der Firma Röhll Munitionsbergung GmbH, die dort nach Kampfmitteln suchen. Für Fußgänger und Radfahrer bleibt der Bereich jedoch frei benutzbar. Begonnen wurde unmittelbar vor der Einmündung in die Berliner Straße. Am Montagmorgen waren dort bereits etliche Punkte auf dem Asphalt rot gekennzeichnet worden. Wenig später rollte ein kleiner Bagger vor, an den dort, wo sonst die Baggerschaufel sitzt, ein Spiralbohrer montiert war. Dieser bohrt sich an den rot markierten Stellen durch den Asphalt und den Straßenunterbau. Anschließend wird mittels Wasserspülverfahren noch tiefer in die Erde hineingegangen. Das weniger robuste Spülverfahren wird deshalb angewendet, weil im Erdreich Versorgungsleitungen liegen, die sich nicht so genau lokalisieren lassen, die aber bei der Suche nicht beschädigt werden sollen. Nach Kampfmitteln abgesucht werden sowohl die Straße als auch die Gehwege zu beiden Seiten der Straße. Die Firma Röhll ist mit zwei Teams vor Ort, damit ein erster Abschnitt aus Richtung Berliner Straße möglichst schnell abgesucht ist. Bis zum Ende dieser Woche sollen dort die Arbeiten abgeschlossen sein. Anschließend wird die Melanchthonstraße abschnittsweise halbseitig in Richtung Julius-Leber-Straße gesperrt. Nach der Absuche der Fahrbahn sind die angrenzenden Gehwege an der Reihe. Insgesamt sollen die Arbeiten sechs Monate dauern.

Von Bert Wittke

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