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Arbeitsmarkt in Oberhavel konstant wie nie

Nur 16 Menschen meldeten sich im Juli arbeitslos Arbeitsmarkt in Oberhavel konstant wie nie

„Auch im Juli bleibt der Arbeitsmarkt weiter stabil“, so Ulrike Karl. Die Geschäftsstellenleiterin der Agentur für Arbeit in Gransee ist mit der Entwicklung des Arbeitsmarktes in Oberhavel zufrieden. „In beiden Geschäftsstellen in Oranienburg und Gransee hat es seit der Wende keine niedrigere Arbeitslosenquote gegeben.“

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Viele Jugendliche suchen derzeit eine Lehrstelle.

Quelle: foto: dpa

Oberhavel. „Auch im Juli bleibt der Arbeitsmarkt weiter stabil“, so Ulrike Karl. Die Geschäftsstellenleiterin der Agentur für Arbeit in Gransee ist mit der Entwicklung des Arbeitsmarktes in Oberhavel zufrieden. „In beiden Geschäftsstellen in Oranienburg und Gransee hat es seit der Wende keine niedrigere Arbeitslosenquote gegeben. Vor allem der Unterschied zum Vorjahr ist immens.“ Rund 8250 Menschen waren im Juli ohne Job – also 7,4 Prozent. Das sind 864 Menschen weniger als im Vorjahresmonat. Im Vergleich zum Juni gibt es in Oberhavel nur 16 Arbeitslose mehr.

Zwar hat die Erfahrung der letzten Jahre gezeigt, dass im Juli immer mit einem leichten Anstieg gerechnet werden muss, aber dass er so nierig ausfällt, überrascht selbst die Geschäftsstellenleiterin. „Viele Jugendliche schließen derzeit die Schule oder ihre Ausbildungen ab und melden sich vorsorglich bei uns. Wir setzten alles daran, die Jugendlichen schnellstmöglich zu vermitteln“, so Karl.

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Regelmäßige Berufsberatungen oder Azubi-Speed-Datings, also kurze, persönliche Gespräche mit potenziellen Arbeitgebern, sollen den Jugendlichen bei der Entscheidung helfen, so dass sie schnellstmöglich eine Ausbildung beginnen können. „Vermehrt veranstalten wir Job-Speed-Datings auch im Erwachsenenbereich. Es ist einfacher in der Gruppe zu agieren und eine gute Möglichkeit ins Gespräch zu kommen.“ Dass der Arbeitsmarkt trotz der vielen Schul- und Ausbildungsabsolventen nahezu konstant geblieben ist, liegt daran, dass im Juli saisonbedingt besonders in den Bereichen Verkehr und Logistik, Verkauf und den kaufmännischen Berufen eingestellt wurde.

Entlassungen gab es vor allem im Baugewerbe, der Zeitarbeit, in den Bereichen Gesundheit und Soziales sowie Verkehr. Aufgrund der vielen befristeten Verträge herrscht in diesen Berufsgruppen immer eine besonders große Fluktuation.

Entlassungen wegen des Mindestlohns von 8,50 Euro habe es jedoch auch im Juli kaum gegeben. „Es gibt einige wenige Einzelfälle,die zu uns kommen und den Mindestlohn als Grund für ihre Kündigung angeben. Ob es jedoch tatsächlich daran liegt, kann ich nicht sagen“, so die Geschäftsstellenleiterin.

In Gransee liegt die Arbeitslosenquote mittlerweile bei 11,2 Prozent. Hatte die Geschäftsstelle noch vor kurzem die Rote Laterne für die höchste Arbeitslosenquote im Agenturbezirk Neuruppin inne, stabilisiert sich die Lage immer weiter. „Wir haben schon eine Menge geschafft und viele Menschen vermittelt. Es bleibt jedoch auch weiterhin viel zu tun“, so Karl. Den letzten Platz teilen sich im Juli Rathenow und Perleberg mit 11,4 Prozent.

Für die kommenden Monate erwartet Ulrike Karl für den Landkreis Oberhavel einen erneuten Rückgang der Arbeitslosenzahlen. Die Erfahrung der letzten Jahre habe gezeigt, dass Firmen im August wieder vermehrt einstellen.„Viele Jugendliche beginnen dann eine Ausbildung. Es ist schön zu sehen, dass besonders die Jugendarbeitslosigkeit im Landkreis immer weiter zurückgeht.“

Von Laura Sander

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