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Oberhavel Asylbewerber können einziehen
Lokales Oberhavel Asylbewerber können einziehen
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12:40 17.10.2016
Kürzlich konnten sich Lokalpolitiker die Häuser noch mal ansehen. Quelle: Robert Tiesler
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Kremmen

Die Wohnanlage mit den Häusern für Flüchtlinge an der Berliner Straße in Kremmen ist an den Landkreis Oberhavel übergeben worden. Die neun Häuser entstanden in Eigenregie der Stadt Kremmen, die Übergabe des Objektes, das der Landkreis für drei Jahre mietet, hatte sich mehrfach verschoben.

Bis zu 240 Asylbewerber können in den Häusern leben. In drei Jahren sollen die Häuser dann dem Kremmener Wohnungsmarkt zugeführt werden.

Zuletzt ist immer wieder darüber spekuliert worden, ob bereits jetzt zwei Häuser von der eigentlichen Anlage abgekoppelt werden, so dass die Wohnungen anderweitig vermietet werden können. So ist es nun nicht gekommen, der Kreis hat das Objekt komplett angemietet.

Allerdings hat es einen Änderungsvertrag zum Mietvertrag zwischen der Stadt Kremmen und dem Landkreis Oberhavel gegeben. Mietbeginn war nun erst am 14. Oktober, das Mietende ist für den 13. Oktober 2019 festgesetzt. Für die Stadt Kremmen hat das den Vorteil, dass nun doch keine Mieteinnahmen verloren gehen. Dies war immer wieder von verschiedenen Stadtverordneten kritisiert worden.

Im nun abgeschlossenen Änderungsvertrag steht auch, dass es beiden Parteien, also der Stadt und dem Landkreis, möglich ist, über eine vorzeitige Rückgabe der Häuser auf dem Areal verhandeln zu können.

3,55 Millionen Euro hat die Stadt Kremmen für den Bau der neun Häuser gezahlt. Ganz fertig ist die Anlage aber noch nicht. Die Häuser selbst sind zwar fertig und laut Stadtverwaltung ohne Beanstandungen übergeben worden. Es fehlen aber noch ein Spiel- und ein Bolzplatz auf der Außenanlage. Die entsprechenden Arbeiten sollen innerhalb der kommenden Wochen stattfinden.

Von Robert Tiesler

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