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Auch Orafol sucht händeringend Azubis

Lehrer aus Oberhavel auf Tournee in Unternehmen Auch Orafol sucht händeringend Azubis

Seit September läuft die „Berufsorientierungstournee“, die Lehrer und Berufsberater durch Unternehmen führt. Welche Ausbildungen bieten diese an? Welche Voraussetzungen müssen die Azubis von morgen mitbringen? Und wie sehen die Berufe aus? Am Mittwoch machte die „BOT“ bei Orafol Station, am 17. Februar geht sie auf der „Youlab“ zu Ende.

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Lehrer am Mittwochnachmittag bei Orafol in Oranienburg

Quelle: Heike Bergt

Oranienburg. Sie läuft seit September letzten Jahres, die „BOT“. Die Berufsorientierungstournee „Across OHV“, die Lehrer und Berufsberater durch Unternehmen führt. Welche Ausbildung bieten diese an? Welche Voraussetzungen müssen die Azubis von morgen mitbringen? Wie sehen die Berufe konkret aus? Und welche kann ich welchem Schülern getrost empfehlen? Gestern machte die „BOT“, organisiert von der Winto und dem Netzwerk Zukunft, bei Orafol Station, am 17. Februar geht sie auf der „Youlab“ in der Turm-Erlebniscity zu Ende.

Der Spezialklebefolienhersteller Orafol ist mit seinen 864 Mitarbeitern ein wahrer Global Player. Er liefert nicht nur in alle Welt, sondern hat auch neun Niederlassung, davon drei in den USA. Der Jahresumsatz lag 2015 über einer halben Milliarde Euro. Orafol expandiert weiter, baut ab 2016 unter anderem eine neue Konzernzentrale und braucht vor allem Eines: neue Mitarbeiter. 100 wurden allein 2015 eingestellt, 2017 soll ihre Zahl in Oranienburg auf mehr als 1000 anwachsen. Produziert wird am Standort 364 Tage im Jahr in drei Schichten. Außer an Heiligabend.

Gesucht sind deshalb vor allem Maschinen- und Anlagenfahrer. Die Ausbildung dauert zwei Jahre, so Elke Matern, zuständig für Personal und Ausbildung. Derzeit stecken neun Azubis in dieser Ausbildung, vier davon haben 2015 begonnen, „wir hätten gern acht eingestellt“. So viele sollen es auch ab 1. August diesen Jahres sein, „doch bisher sind die Bewerbungen dürftig“. Woran das liegt, kann Elke Matern nur mutmaßen: „Vielleicht schreckt der Schichtbetrieb ab?“ Weitere Voraussetzungen für ein Lehre bei Orafol sind Abi oder Realschulabschluss, viel Motivation, Sorgfalt und technisches Verständnis, gute Noten in Mathe, Chemie und Physik, keine unentschuldigten Fehlzeiten und soziale Kompetenz.

Bei der Ausbildung betritt Orafol 2016 auch Neuland, das Unternehmen bildet erstmals Chemielaboranten und Mechatroniker aus. Generell bekommt jeder, der eine Ausbildung absolviert und seine Prüfungen besteht, einen Arbeitsvertrag. So wie die neun Industriemechaniker, die nach dreijähriger Lehre gerade in den Prüfungen stecken. „Über den Eigenbedarf hinaus auszubilden, schaffen wir aber nicht“, so Elke Matern.

Bewerbung sind immer willkommen, „gern als Mail, das geht schneller und ist ja auch preiswerter“ (e.matern@orafol.de). Entscheidend für einen Ausbildungsplatz sind dann noch ein Gespräch und ein Einstellungstest.

Von Heike Bergt

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