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Auch die Genossenschaft baut

Oranienburg Auch die Genossenschaft baut

Im Karree zwischen Waldstraße, Straße der Einheit und Eberswalder Straße hat der Bau von drei Häusern mit insgesamt 55 Wohnungen begonnen. Im August 2018 will die OWG sie übergeben und die Zahl ihrer Genossenschaftswohnungen damit aufstocken.

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Die Häuser haben drei Vollgeschosse, alle Terrasse beziehungsweise Balkons nach Süden.

Quelle: OWG

Oranienburg. Ein Bauvorhaben für insgesamt 9,6 Millionen Euro hat die Oranienburger Wohnungsbau-Genossenschaft (OWG) in Angriff genommen. Vor drei Wochen war Baustart – die Baugruben sind ausgehoben. Im Karree Waldstraße, Straße der Einheit und der Eberswalder Straße entstehen drei Häuser mit insgesamt 55 Wohnungen. Auch der Termin für die Fertigstellung der Gesamtanlage steht schon fest: 31. August 2018.

Die Genossenschaft hat das rund 4700 Quadratmeter große Aral von einem privaten Vorbesitzer erworben. Dort, so erinnert sich Genossenschaftsvorstand Lutz Lachmann, stand zu DDR-Zeiten ein Großhandelslager. Erst seit Ende Januar 2017 sei der Grundstückskauf perfekt gewesen, mit Bauplänen und Baugenehmigung habe man schon in den Startlöchern gestanden. Meter für Meter hatten noch die Bombensucher das Grundstück im Raster „abgebohrt“ – am 22. Februar konnte es nun losgehen.

Gebaut werden vor allem Zwei- und Dreiraumwohnungen zwischen 60 und 100 Quadratmeter groß. „Diese Größe ist gesucht. Und vor allem in Häusern mit etwas Licht und Luft dazwischen. Niemand will dem anderen auf den Frühstückstisch schauen“, so Lutz Lachmann. Erste Anfragen gebe es schon: „Wer möchte, kann sich gern bei uns melden.“ Voraussetzung: Genossenschafter muss man sein. „Derzeit haben wir kaum freie Wohnungen, dann können wir etwas Neues anbieten.“

Die Häuser sind drei Vollgeschosse hoch, das oberste etwas zurückgesetzt. Alle Wohnungen sind barrierefrei, mit Terrasse beziehungsweise Balkon nach Süden, es gibt Autostellflächen, einen gemeinsamen Innenhof, Fahrradhäuser, Abstellräume, Fahrstühle und auch acht für Behinderte geeignete Wohnungen, die zum Beispiel mit größeren Bädern und Duschen ausgerüstet sind. „Alles ist von Zuschnitt und Größe individuell“, beschreibt Lachmann. Erschlossen wird das Areal durch eine Anliegerstraße, die von der Waldstraße aus parallel zur vorhanden Bebauung verläuft.

Die OWG, die für ihre Mieter seit 20 Jahren die Mieten nicht erhöht hat, will in den neuen Häusern zum Quadratmeterpreis von zehn bis elf Euro vermieten. „Es bleibt bei unserer Philosophie, zuerst an die Genossenschafter zu denken“, so Vorstand Bernd Küken.

Die OWG sei ständig auf der Suche nach Grundstücken für Mehrfamilienhäuser in der Stadt. „Hier ist die Lage ideal, es ist zentrumsnah und wir können mit weiteren OWG-Häusern in der Freienwalder Straße das ganze auch gemeinsam betreuen. Auch der Bus sei gut zu erreichen, erklärt Küken die Entscheidung für den Grundstückserwerb.

Auch auf dem Ex-Kaltwalzwerksgelände nahe des Kaufland-Kreisverkehrs plant die OWG einen Wohnpark auf ihren 20 000 Quadratmetern in naher Zukunft. Ein weiteres Baugrundstück gehört ihnen bekannterweise an der Walther-Bothe-Straße in der Weißen Stadt.

Die Genossenschaft zählt rund 3000 Mitglieder und hat 2914 Wohnungen im Bestand.

Rund zehn Prozent der Mieter ziehen jährlich innerhalb der Genossenschaft um. Leerstand gibt es derzeit in den Wohnungen kaum

Von Heike Bergt

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