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Auch zwischen den Jahren wird geschuftet

Schulneubau in Oranienburg Auch zwischen den Jahren wird geschuftet

Am Neubau der Comeniusschule ruhten die Arbeiten auch zwischen den Feiertagen nicht ganz. Am 26. April dieses Jahres sollen die Bauarbeiter fertig sein. Dann werden die Räume eingerichtet, damit zum Schuljahresbeginn die Schüler Einzug halten können. Mit dem einen oder anderen Problemchen wird derzeit noch gekämpft. Aber der Giebel des Westflügels ist fertig.

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So sieht der Giebel des Westflügels der Comeniusgrundschule aus. Lustige Strichmännchen klettern über Bücher.

Quelle: Robert Roeske

Oranienburg. Zwar nicht mit voller Kraft, aber an kleinen Gewerken sind die Bauarbeiter an der neuen Comeniusgrundschule auch zwischen den Feiertagen zu Gange. „Der Fertigstellungstermin 29. April 2016 steht“, sagt Heidrun Gassan, Amtsleiterin für Grundstücks- und Gebäudewirtschaft.

Kurz vor dem Jahreswechsel gab es mit dem Baustadtrat für alle Amtsleiter der Stadtverwaltung eine Sonderführung über die Baustelle. Bei dem größten Projekt, das die Stadt für 17,5 Millionen Euro gerade stemmt, sind „schließlich alle Ressorts der Verwaltung auf irgendeine Weise involviert“, meint Heidrun Gassan. Planungsamtsleiter Christian Kielczynski hatte schon im Vorfeld viele Hausaufgaben zu machen. Das Bauamt und die Gebäudewirtschaft sind ohnehin verantwortlich. Das Tiefbauamt beschäftigt sich inzwischen mit den Außenanlagen. Die Ordnungsamtsleiterin muss sich mit dem Brandschutz auseinandersetzen. Das Sozialamt kümmert sich um die schulischen Angelegenheit. Der Personalchef kalkuliert die Stellen neu. Und auch die Kämmerei und das Rechtsamt kommen am Neubau der Schule nicht vorbei. Bei der Besichtigung konnte jeder Amtsleiter sehen, was aus seiner Arbeit geworden ist.

Zu sehen gab es unter anderem den fertiggestalteten Giebel des Westflügels. Die Stadtverwaltung hat es sich zur Aufgabe gemacht, sich bei jedem Projekt mit Kunst am Bau zu befassen. Deshalb wurden auch bei der Fassadengestaltung zwei Künstler und natürlich Schüler und Lehrer einbezogen. Graffitikünstler Andreas Werner und der Werbegrafiker René Tausch gestalteten den Giebel mit lustigen Strichmännchen, die über Bücher klettern, auf denen wiederum Unterrichtsfächer verewigt sind. Letzteres hatte sich die Schule gewünscht. „Jetzt sind praktisch alle Ideen verewigt“, meint Heidrun Gassan. Sie ist davon überzeugt, dass die Kinderfiguren sicher auch noch Namen bekommen, wenn der Schulalltag erst mal begonnen hat. „Mit dem Gesamtkunstwerk sind alle zufrieden“, kann die Amtsleiterin berichten.

Im Inneren haben in den letzten Tagen Trockenbauer, Putzer, Estrichleger und Haustechniker gearbeitet. Am Montag rückte die Oranienburger Feuerwehr an und half dabei, das Wasser von der Dachterrasse abzupumpen. „Damit nichts passiert, wenn jetzt Frost kommt“, erklärt Heidrun Gassan. Was gerade Probleme bereitet, ist das Aufbringen von Farbe. „Die Klebebänder halten nicht auf dem feuchten Putz.“ Nachdem sich Anwohner über den Lärm durch flatternde Planen beschwert haben, wurden die nun auch noch mal befestigt. „Wir wollen schließlich ein friedliches Miteinander.“

Von Andrea Kathert

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