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Oberhavel Auf dem Weg zur ITB
Lokales Oberhavel Auf dem Weg zur ITB
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00:52 09.03.2018
Jürgen Höhn (l.) und Denise Deutsch (2. v. r.) von der TKO Oranienburg mit Ruppiner-Seenland- Marketingchefin Michelle Engel und Peter Krause (r.). Quelle: Heike Bergt
Oberhavel

Ab Mittwoch sind die Städte Oranienburg, Kremmen, Neuruppin und Rheinsberg an einem Gemeinschaftsstand des Tourismusverbandes Ruppiner Seenland e.V. auf der ITB unterm Funkturm in Berlin präsent. Und das in Halle 12 bis zum kommenden Sonntag. Während von Mittwoch bis zum Freitag die Messe Fachbesuchern vorbehalten ist, steht sie am kommenden Wochenende, 10./11. März, jedermann offen. Und man kann sich rechtzeitig vorm Sommer schlau machen, welche landschaftlichen und kulinarischen Geheimtipps das Ruppiner Seenland zu bieten hat.

Zum Ruppiner Seenland gehören die Landkreise Oberhavel und Ostprignitz-Ruppin ohne den Altkreis Wittstock. Es ist 3800 Quadratkilometer groß und 289 000 Menschen leben hier. 2000 Kilometer zumeist verbundene Wasserwege durchziehen die Landschaft, hier gibt es 170 Seen, jede Menge Schlösser und vor allem reichlich Natur und viele Rad- und Wanderwege.

Anlässlich des Auftritts auf der ITB in Berlin hielt Peter Krause, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Ruppiner Seenland, am Dienstag Rückschau auf das vergangene Jahr. „2017 ist ein erfolgreiches Jahr für uns gewesen.“ Mehr als eine halbe Millionen Gäste haben die Region besucht, „die Bettenauslastung stieg erstmals über die 40 Prozent“. Bei Hotels ab 25 Zimmern lag sie sogar bei 55 Prozent. Insgesamt stehen 9400 Betten bereit. „Doch wir brauchen neue Unternehmen.“ Gerade im Sommer würden die Zimmer knapp, vor allem in den berlinnahen Regionen. „Es gibt interessierte Investoren für Hotels und durchaus auch attraktive Flächen sind vorhanden. Ich hoffe, wir schaffen das“, so Krause.

Wachstumsmöglichkeiten für den Tourismus sieht er vor allem bei Touristen aus dem deutschsprachigen Ausland, aus Polen, aus Süd- und Westdeutschland. „Bei Besuchern aus dem Ausland haben wir 2017 um 7,7 Prozent zugelegt, hier sehen wird enormes Potenzial“, so der Geschäftsführer.

Von Heike Bergt