Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Oberhavel Auf dem Weg zur Naturpark-Kita
Lokales Oberhavel Auf dem Weg zur Naturpark-Kita
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:28 31.05.2017
Die Menzer Kinder sind Forscher- und Natur-Experten. Quelle: ARCHIV-FOTO: Stefan Blumberg
Anzeige
Menz

Die Kita Henriettes Schneckenhäuschen Menz kommt dem Ziel, Naturpark-Kita zu werden, einen Schritt näher. Die Kooperationsvereinbarung der Kita/Amt Gransee mit dem Naturpark Stechlin-Ruppiner Land ist in der Vorbereitung. „Wir gehen diesen Weg schon ziemlich lange“, sagt Cornelia Bauer, Leiterin der Kita Menz. Jetzt soll die tägliche Arbeit auf eine neue Ebene gestellt werden. Die Kita-Chefin informierte über einige Inhalte Anfang der Woche im Schul- und Kitaausschuss vor.

Naturpark-Themen in den Alltag integrieren

Im Kern geht es darum, die Kinder mit einem pädagogischen Konzept und Bildungsplänen noch mehr Natur erleben zu lassen, die Region noch besser kennenzulernen. Erzieherinnen und Erzieher sollen darin qualifiziert werden, Naturpark-Themen in den Kita-Alltag zu integrieren und die Kita zu einer Naturpark-Kita mit entsprechender Auszeichnung weiterzuentwickeln.

Den Kindern solle zum Beispiel die Landwirtschaft der Region zugänglich gemacht werden. „Sie sollen wissen, was eine Hacke oder ein Spaten sind“, so Cornelia Bauer. Ralf Wöller, selbst Landwirt und Mitglied des Ausschusses, kann das nur gutheißen: „Wir sind mit der Landwirtschaft groß geworden, kennen das alles. Den Kindern muss man es zeigen. Sonst denken sie eines Tages wirklich, dass die Kuh lila ist.“ Die Öffentlichkeitsarbeit werde laut der Kooperationsvereinbarung weiter gepflegt und ausgebaut; so wie zum Waldfest in Menz Ende Juni, bei dem sich die Kinder zeigen werden. Einmal im Jahr werden dem Nachwuchs die Aufgaben des Naturparks vermittelt. Der Naturpark leistet zum Beispiel mit Exkursionen einen Beitrag, um die ohnehin schon „grün angehauchten“ Menzer Kinder noch näher an Naturthemen heranzuführen. Aller sechs Monate werden sich Vertreter der Kita und der Naturparkverwaltung zum Austausch treffen. Gemeinsame öffentliche Auftritte sind geplant. Eine Erzieherin nimmt an Arbeitsgruppensitzungen in Bonn teil, da solche Kooperationen mit dem Verband deutscher Naturparke ins Leben gerufen wurden. Eine echte Herausforderung wird der Aufbau einer Homepage. „Das können wir nicht allein, aber das Amt will uns da helfen. 2018 könnte sie abrufbar sein“, so Cornelia Bauer.

„Wichtig ist, dass wir regional bleiben!“

Im Oktober 2016 begann bundesweit die Erprobungsphase des geförderten Projekts mit Fortbildungen für die am Projekt beteiligten Kindergärten und Naturparke. Es soll ein Netzwerk aufgebaut werden. Ziel ist es, Kindern durch spannende Naturpark-Themen und Exkursionen die Möglichkeit zu geben, ihre Heimat neu zu entdecken und eine natürliche Verbundenheit zu ihrer Umgebung aufzubauen. Carnelia Bauer: „Wichtig ist für uns, dass wir regional bleiben. Was war in Menz, was ist in Menz!“

Von Stefan Blumberg

Das Infrastrukturkonzept für die Schulen und Kitas von Oranienburg und der Nachtrag zum Etat 2017 sind am Montag beschlossen worden. Damit gibt es grünes Licht für Kita-Neubauten an der Speyerer Straße und in Schmachtenhagen sowie die Erweiterungen der Kitas in Sachsenhausen und Lehnitz, den Schulneubau in Friedrichsthal und den Anbau der Havelgrundschule.

31.05.2017
Oberhavel Aus dem Leben einer Taxifahrerin - Taxi-Nachtschicht ist nicht ungefährlich

Vor 40 Jahren übernahm Ursula Rosche den Taxi-Betrieb ihres Vaters. Er gilt als der älteste in Oberhavel. Die MAZ hat die heute 70-Jährige und ihren Kollegen Uwe Radszuan eine Nacht lang begleitet. Dabei erzählt Ursula Rosche nicht nur von netten Kunden: Während einer Fahrt aus Berlin hatte sie auf einmal eine Waffe am Kopf.

03.06.2017

Lange ist in Oberkrämer über den neuen Flächennutzungs- und den Bebauungsplan für das Gewerbegebiet Bötzow-West diskutiert worden. Dort wird bei der Firma Winzler mit Baustoffen gearbeitet. Nun gab es mehrheitlich grünes Licht im Bauausschuss. Anwohner befürchten Staub und Lkw-Lärm.

31.05.2017
Anzeige