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Auf dem Weg zur Naturpark-Kita

Menz Auf dem Weg zur Naturpark-Kita

Die Kita- und Schulkinder in Menz wachsen nicht nur in einer landschaftlich sehr schönen Gegend auf – sie wird ihnen mit einem pädagogischen Konzept auch schmackhaft gemacht. Die Kindertagesstätte Henriettes Schneckenhäuschen ist auf dem Weg zu einer Naturpark-Kita.

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Die Menzer Kinder sind Forscher- und Natur-Experten.

Quelle: ARCHIV-FOTO: Stefan Blumberg

Menz. Die Kita Henriettes Schneckenhäuschen Menz kommt dem Ziel, Naturpark-Kita zu werden, einen Schritt näher. Die Kooperationsvereinbarung der Kita/Amt Gransee mit dem Naturpark Stechlin-Ruppiner Land ist in der Vorbereitung. „Wir gehen diesen Weg schon ziemlich lange“, sagt Cornelia Bauer, Leiterin der Kita Menz. Jetzt soll die tägliche Arbeit auf eine neue Ebene gestellt werden. Die Kita-Chefin informierte über einige Inhalte Anfang der Woche im Schul- und Kitaausschuss vor.

Naturpark-Themen in den Alltag integrieren

Im Kern geht es darum, die Kinder mit einem pädagogischen Konzept und Bildungsplänen noch mehr Natur erleben zu lassen, die Region noch besser kennenzulernen. Erzieherinnen und Erzieher sollen darin qualifiziert werden, Naturpark-Themen in den Kita-Alltag zu integrieren und die Kita zu einer Naturpark-Kita mit entsprechender Auszeichnung weiterzuentwickeln.

Den Kindern solle zum Beispiel die Landwirtschaft der Region zugänglich gemacht werden. „Sie sollen wissen, was eine Hacke oder ein Spaten sind“, so Cornelia Bauer. Ralf Wöller, selbst Landwirt und Mitglied des Ausschusses, kann das nur gutheißen: „Wir sind mit der Landwirtschaft groß geworden, kennen das alles. Den Kindern muss man es zeigen. Sonst denken sie eines Tages wirklich, dass die Kuh lila ist.“ Die Öffentlichkeitsarbeit werde laut der Kooperationsvereinbarung weiter gepflegt und ausgebaut; so wie zum Waldfest in Menz Ende Juni, bei dem sich die Kinder zeigen werden. Einmal im Jahr werden dem Nachwuchs die Aufgaben des Naturparks vermittelt. Der Naturpark leistet zum Beispiel mit Exkursionen einen Beitrag, um die ohnehin schon „grün angehauchten“ Menzer Kinder noch näher an Naturthemen heranzuführen. Aller sechs Monate werden sich Vertreter der Kita und der Naturparkverwaltung zum Austausch treffen. Gemeinsame öffentliche Auftritte sind geplant. Eine Erzieherin nimmt an Arbeitsgruppensitzungen in Bonn teil, da solche Kooperationen mit dem Verband deutscher Naturparke ins Leben gerufen wurden. Eine echte Herausforderung wird der Aufbau einer Homepage. „Das können wir nicht allein, aber das Amt will uns da helfen. 2018 könnte sie abrufbar sein“, so Cornelia Bauer.

„Wichtig ist, dass wir regional bleiben!“

Im Oktober 2016 begann bundesweit die Erprobungsphase des geförderten Projekts mit Fortbildungen für die am Projekt beteiligten Kindergärten und Naturparke. Es soll ein Netzwerk aufgebaut werden. Ziel ist es, Kindern durch spannende Naturpark-Themen und Exkursionen die Möglichkeit zu geben, ihre Heimat neu zu entdecken und eine natürliche Verbundenheit zu ihrer Umgebung aufzubauen. Carnelia Bauer: „Wichtig ist für uns, dass wir regional bleiben. Was war in Menz, was ist in Menz!“

Von Stefan Blumberg

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