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Auf der Oranien-Burg

Mittelalter-Spektakel Auf der Oranien-Burg

Mehr als 8000 Besucher hatte das 8. Oranienburger Ritterfest am Pfingstwochenende. Nach einigen verregneten Abschnitten meinte es der Wettergott besonders am Montag noch einmal gut mit den Veranstaltern auf dem Schlosshof.

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Die zünftigen Ritterkämpfe fanden in Oranienburg ein zahlreiches Publikum. Quelle: Roeske

Oranienburg. Die Kinder standen am Pfingstwochenende Schlange am Trollewald von Nico Kästner. Freundlich und ausgeglichen gab der Student aus Erkner InsiderTipps, wie auf Schloss Oranienburg die Trolle zu fangen und Edelsteine sowie Ringe zu gewinnen sind. Mit der richtigen Armbrusttechnik fielen auch bei ungeübten „Jägern“ die Trolle um. „Die Leute sind gut drauf, auch wenn es ab und zu mal regnet. Ich habe hier noch keinen mit schlechter Laune gesehen. Den meisten Spaß im Trollewald haben die Kinder“, sagt der Biologiestudent, der an den Wochenenden mit den Festwagen von Carnica Spectaculi durch die Lande zieht. Dabei ist er zum Mittelalter-Spezialisten geworden, die Mädchen und Jungen gehen in seine Ritterschule.

Betreute in Oranienburg den Trollewald und die Armbrüste

Betreute in Oranienburg den Trollewald und die Armbrüste: Nico Kästner aus Erkner.

Quelle: Hohenhaus

Selbst am verregneten Pfingstsonntag füllte sich das Ritterlager am Barockschloss. „Im Mittelalter hat es auch geregnet. Von so etwas lassen wir uns nicht beeindrucken. Wir wollen auch bei schlechtem Wetter nicht zu Hause sitzen“, sagt Dorothea Brückner aus Berlin, die mit ihren Söhnen Mark und Silas und mit ihrem Mann André zur „Oranien-Burg“ gekommen war. Bei dem farbenfrohen Ritterfest könne man auch viel Inspiration für den nächsten Kindergeburtstag mitnehmen, so Dorothea Brückner. Zahlreiche Besucher hatten sich selbst mit mittelalterlicher Kleidung ausstaffiert, bekamen damit Rabatt an der Kasse und trugen zum Gelingen des Festes bei.

Tobais und Lennard aus Hohen Neuendorf waren mit kämpferischem Kopfschmuck gekommen

Tobais und Lennard aus Hohen Neuendorf waren mit kämpferischem Kopfschmuck gekommen. Zur Stärkung gab es aber erst einmal Milchreis.

Quelle: Roeske

„Wir sind immer gern in Oranienburg. Der Schlosshof hat eine sehr schöne Atmosphäre und ein sehr dankbares Publikum, das nicht nur aus Oberhavel kommt, sondern auch längere Wege in Kauf nimmt“, sagt Gerd Schulz von Carnica Spectaculi. Das Wetter könne man leider nicht beeinflussen. Aber zu 70 bis 80 Prozent gehe das Wetter bei den Open-Air-Veranstaltungen in Ordnung, sagte Schulz.

Mehr als 100 Mitwirkende waren zum Ritterfest gekommen. „Wir achten auf Vielfalt“, betont der Ritterfest-Chef. So gab es am Barockschloss den Zinngießer neben der Wahrsagerin, neben dem historischen Riesenrad die Glasbläser und die kämpfenden Ritter. „Die Mischung macht’s eben“, resümiert Gerd Schulz.

Von Heiko Hohenhaus

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