Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / 2 ° Schneeregen

Navigation:
Rosenkavalier in Nöten

Auf ein Wort von Bert Wittke Rosenkavalier in Nöten

Auf ein Wort, das ist die MAZ-Kolumne über Interessantes, Kurioses, Witziges aus dem Alltag. Heute: Bert Wittke über die friedliche Koexistent zwischen Mensch und Tier, Katzen und Hunde, die niemanden stören, und verunstaltete Rosenblüten.

Voriger Artikel
Begeistert
Nächster Artikel
Wir laden uns gern Gäste ein
Quelle: dpa

Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Wer zu früh ist, kann ebenfalls Pech haben. Zu letzterer Gruppe gehören all die vom Volksmund als Juni-Käfer bezeichneten Krabbler, die eigentlich Gartenlaubkäfer sind und dieses Jahr schon im Mai in Scharen über die Gärten herfallen. Eigentlich bin ich für friedliche Koexistenz zwischen Mensch und Tier. Wenn mich all die Hunde im Kiez in Ruhe lassen, sehe ich im Gegenzug großzügig über die Katzen hinweg, die es sich während meiner Abwesenheit auf der Bambusmatte vor der Haustür bequem machen. Dort stören sie auch keinen. Die Juni-Käfer sind anders. Sie verunstalten mit Vorliebe ausgerechnet die duften(den) Rosenblüten. Die ungebetenen Gäste absammeln zu wollen, ist wie Schnee schieben bei dichtem Flockenwirbel – sowie man einmal durch ist, kann man wieder von vorn anfangen. Inzwischen bin ich dazu übergegangen, die Krabbler in ein großes Glas umzuquartieren. Keine Bange, wenn die Blütezeit vorbei ist, werden sie wieder freigelassen. Ich bin doch (Rosen)kavalier.

Von Bert Wittke

Bert.Wittke@MAZ-online.de

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Auf ein Wort


MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg