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Auf ein Wort Rosenkavalier in Nöten
Lokales Oberhavel Auf ein Wort Rosenkavalier in Nöten
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14:03 30.05.2014
Quelle: dpa

Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Wer zu früh ist, kann ebenfalls Pech haben. Zu letzterer Gruppe gehören all die vom Volksmund als Juni-Käfer bezeichneten Krabbler, die eigentlich Gartenlaubkäfer sind und dieses Jahr schon im Mai in Scharen über die Gärten herfallen. Eigentlich bin ich für friedliche Koexistenz zwischen Mensch und Tier. Wenn mich all die Hunde im Kiez in Ruhe lassen, sehe ich im Gegenzug großzügig über die Katzen hinweg, die es sich während meiner Abwesenheit auf der Bambusmatte vor der Haustür bequem machen. Dort stören sie auch keinen. Die Juni-Käfer sind anders. Sie verunstalten mit Vorliebe ausgerechnet die duften(den) Rosenblüten. Die ungebetenen Gäste absammeln zu wollen, ist wie Schnee schieben bei dichtem Flockenwirbel – sowie man einmal durch ist, kann man wieder von vorn anfangen. Inzwischen bin ich dazu übergegangen, die Krabbler in ein großes Glas umzuquartieren. Keine Bange, wenn die Blütezeit vorbei ist, werden sie wieder freigelassen. Ich bin doch (Rosen)kavalier.

Von Bert Wittke

Bert.Wittke@MAZ-online.de

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