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Fast(en) geschafft

Auf ein Wort von Bert Wittke Fast(en) geschafft

Auf ein Wort, das ist die MAZ-Kolumne über Interessantes, Kurioses, Witziges aus dem Alltag. Heute: Bert Wittke über den Beginn der Fastenzeit, lieb gewonnene Laster, den Abschied auf Zeit und bloß nicht zu viel Enthaltsamkeit auf einmal.

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Quelle: Armin Weigel

Eigentlich wollte ich mich an dieser Stelle von Ihnen, liebe Leser, verabschieden. Nicht für immer. Nein! „Nur“ bis Ostern. Warum? Na, heute beginnt doch die Fastenzeit. Da, so hat mir ein befreundeter Pfarrer geraten, sollte man mal einem lieb gewonnenen Laster entsagen. Als ich diesbezüglich im Kollegenkreis die tägliche Arbeit ins Spiel brachte, erntete ich dafür energisches Kopfschütteln. Nun grübele ich also, was für einen Abschied auf Zeit noch in Betracht käme. Okay, ich könnte die Betthupferl weglassen. Aber dann macht auch das Bücherlesen oder das Fernsehen keinen Spaß mehr. Und das wäre ja wohl ein bisschen viel Enthaltsamkeit auf einmal. Etwas mehr Bewegung wäre auch eine Variante, aber haben Sie schon mal versucht, in die Tasten zu hauen und dabei im Laufschritt den Schreibtisch zu umrunden? Was ich mir vorstellen könnte, wäre nicht zu rauchen. Aber das wäre unredlich, weil ich mir das schon vor Jahren abgewöhnt habe. Versuche ich lieber, nicht so viel Fußball zu gucken wie sonst. Im vergangenen Jahr hätte ich das fast(en) geschafft.

Von Bert Wittke

Bert.Wittke@MAZ-online.de

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