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Auf ein Wort An die Mauer erinnern
Lokales Oberhavel Auf ein Wort An die Mauer erinnern
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12:43 13.08.2014
Die Führungstelle Bergfelde im Januar 1989. Quelle: Repro

Wer in Oranienburg zum Turm fährt, geht baden. Wenn Marian Przybilla zum Turm geht, meint er den Naturschutzturm in Bergfelde – ein jetzt fast idyllischer Ort, der einst als Wachturm mitten im Todesstreifen stand. Heute vor 53 Jahren schottete sich die DDR zu West-Berlin mit nahezu unüberwindbaren Schutzwällen ab, an denen gescheiterte Flüchtlinge den Tod fanden. Während die Natur diese politische und gesellschaftliche Narbe langsam zuwachsen lässt, sammelt Marian Przybilla unermüdlich Bilder, Geschichten und Erinnerungen, die von der Zeit der Teilung erzählen. Es sind die eher unbekannten Berichte, die im Schatten spektakulärer Mauergeschichten aus Berlin-Mitte in Vergessenheit geraten würden. Dabei steckt hinter jeder Geschichte ein Schicksal, hinter jedem Flüchtling eine Tragödie. Das Nachforschen tritt dem Vergessen entgegen. Am 13. August 1961 begann die DDR damit, ihre Bürger einzumauern – nicht nur für die mit Internet aufgewachsene und ans Smartphone gewöhnte Nachwende-Generation eine unvorstellbare Form der Freiheitsberaubung.

Von Klaus D. Grote

Klaus.Grote@MAZ-online.de

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