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Groß-Ziethener Tiefpunkte

Auf ein Wort von Robert Tiesler Groß-Ziethener Tiefpunkte

Auf ein Wort, das ist die MAZ-Kolumne über Interessantes, Kurioses, Witziges aus dem Alltag. Heute: Robert Tiesler über Schlaglöcher, die Altertümliches zum Vorschein bringen, Interesse wecken und vom nur Regen clever kaschiert werden.

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Quelle: dpa

Es gibt Neuigkeiten von der Landesstraße 17 in Groß-Ziethen. Um aber gleich Ihre Erwartungen zu dämpfen: Nein, saniert wird die Fahrbahn immer noch nicht. Wo denken Sie hin? Immerhin sind neulich vom Landesbetrieb Straßenwesen die tiefen Löcher in den Randbereichen der Strecke mit kleinen Steinchen aufgefüllt worden. Das hat gute zwei Tage gehalten, da haben wir echt gestaunt, und dazu darf man den Straßenbauern ruhig mal gratulieren. Die Löcher sind wieder da, und nun löst sich auch die Fahrbahn selbst auf. In Höhe der Bäckerei im Dorfkern gibt es jetzt ebenfalls fette Schlaglöcher. Sie sehen aus wie kleine Museen, denn darunter kommt altertümliches Kopfsteinpflaster zum Vorschein. Echt interessant, sollten Sie sich mal angucken! Bei Regenwetter werden diese allerdings clever durch große Pfützen kaschiert. Dann verschwinden die Krater im Wasser. Neulich kam es dort fast zu einem Auffahrunfall, weil die Autofahrer ein wenig überrascht waren, was Groß-Ziethen ihnen da zu bieten hat. Wobei das ja im wahrsten Sinne des Wortes eher ein Tiefpunkt ist.

Von Robert Tiesler

Robert.Tiesler@MAZ-online.de

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