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Fernsehen statt Mathearbeit

Auf ein Wort von Klaus D. Grote Fernsehen statt Mathearbeit

Auf ein Wort, das ist die MAZ-Kolumne über Interessantes, Kurioses, Witziges aus dem Alltag. Heute: Klaus D. Grote über sehenswerte Filme zu nachtschlafender Zeit, WM-Sonderregelungen und Brandenburgs Ferienkalender, den sich die Fifa beim nächsten Mal doch bitte genauer anschauen sollte.

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Quelle: dpa

Am Freitag komme ich später zur Arbeit. Denn Donnerstag um 23.45 Uhr läuft auf Arte der sehenswerte Film „Evet, ich will“ und danach noch Pedro Almodovars „Die Haut, in der ich wohne“. Vor 3.10 Uhr komme ich also nicht ins Bett. Eigentlich sollten sich die Schulen ein Beispiel an mir nehmen und am Freitag etwas später mit dem Unterricht beginnen, damit die Schüler die Filme sehen und trotzdem ausgeschlafen eine Mathearbeit schreiben können. Auch nach Besuchen vierstündiger Theater- oder Opernaufführungen müsste der Unterrichtsbeginn verschoben werden. Für Spiele der Fußball-WM ist das schließlich auch möglich. Die unverzichtbare Partie Honduras – Ecudador (Anstoß 0 Uhr) findet zum Glück an einem Sonnabend statt. Aber für das Spiel Elfenbeinküste gegen Japan (Anstoß 3 Uhr) sollte die Schule am 16. Juni gleich ganz ausfallen. Und jetzt noch ein Tipp für die Fifa: Stimmen Sie bitte den nächsten WM-Spielplan mit Brandenburgs Ferienkalender ab! Es darf einfach nicht sein, dass außerhalb der Schulferien irgendwo auf dem Planeten zu nachtschlafender Zeit Fußball gespielt wird.

Von Klaus D. Grote

Klaus.Grote@MAZ-online.de

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