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Schwimmender Genuss

Auf ein Wort von Mischa Karth Schwimmender Genuss

Auf ein Wort, das ist die MAZ-Kolumne über Interessantes, Kurioses, Witziges aus dem Alltag. Heute: Mischa Karth über süße Früchtchen, schwankende Preise, die Krönung aller Obstleckereien und einen erstaunten Mitbewohner mit anderen Vorlieben.

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Quelle: dpa

Seit einigen Tagen gibt es in der Redaktion kein Halten mehr. Das Erdbeerfieber ist ausgebrochen. Es ist erstaunlich, welche Aufmerksamkeit das knallrote Obst von jetzt auf gleich auf sich gezogen hat. Tagtäglich wandern die süßen Früchtchen pfundweise auf unsere Schreibtische, um dann bis zum Abend verschwunden zu sein. Denn: Erdbeeren isst man am besten frisch. Freilich macht die Schlemmerei noch mehr Spaß, wenn man weiß, dass man ein echtes Schnäppchen gemacht hat. Die Preise schwanken nämlich so stark, dass man für den Euro, den man teilweise spart, noch die Milch kaufen kann. – Womit wir bei einer Grundsatzentscheidung angelangt wären. Denn während ich Erdbeeren in Milch für die Krönung aller Obstleckereien halte, schaut mich mein Mitbewohner an, als würde ich statt schwimmender Früchte gebratenen Hund zu mir nehmen. Milch kommt ihm nicht in die Tüte. Ein bisschen Zucker auf die Beeren, die gar keine sind, und das war’s. Mir soll’s recht sein. Das einzig Entscheidende ist doch, dass der Nachschub nicht versiegt.

Von Mischa Karth

Mischa.Kart@MAZ-online.de

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