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Wo die Fahrräder schlafen

Auf ein Wort von Robert Tiesler Wo die Fahrräder schlafen

Auf ein Wort, das ist die MAZ-Kolumne über Interessantes, Kurioses, Witziges aus dem Alltag. Heute: Robert Tiesler über feiernde Oranienburger, vergessliche Fahrradbesitzer, leere Autoparkplätze und eine vermeintliche Blockadeaktion vor dem Oranienburger Bahnhof.

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Quelle: dpa

Am Tage ist der große Fahrradständer am Oranienburger Bahnhof gerammelt voll. Und nachts? Auch! Am späten Montagabend, ich bin gerade mit der S-Bahn aus Berlin in der Kreisstadt angekommen, bleibt mein Blick auf dem Fahrradparkplatz hängen. Noch immer stehen um kurz vor Mitternacht dutzende, ja, vermutlich hunderte Fahrräder dort. Ganz im Gegensatz zum Autoparkplatz an der Arbeitsagentur, auf dem in der Nacht eine gähnende Leere herrscht. Wurden die Räder alle von ihren Besitzern vergessen, und wir haben es mit dem größten Fundbüro der Stadt zu tun? Oder haben sich die Oranienburger allesamt ins Berliner Nachtleben gestürzt? Sind das alles vielleicht Berliner, die in Oranienburg arbeiten und ihre Räder dort über Nacht abstellen? Könnte es sich vielleicht um eine große Blockadeaktion handeln, als Protest gegen ... irgendwas? Mich wundert es jedenfalls gar nicht mehr, dass am Tage die Abstellplätze nicht reichen und rund um den Oranienburger Bahnhof immer noch alles voller Räder steht.

Von Robert Tiesler

Robert.Tiesler@MAZ-online.de

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