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Auf flotten Sohlen im Dorfkrug

Tanztreffen in Bärenklau Auf flotten Sohlen im Dorfkrug

Seniorinnen aus Bärenklau, Kremmen und Glienicke trafen sich im Bärenklauer Dorfkrug zum Tanzen. Vier Stunden lang legten sie eine flotte Sohle aufs Parkett. Sie tanzten den Walzer und zu Andrea Berg. Teilweise gab es richtige Choreographien, die zu beachten waren.

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Vier Stunden lang ist getanzt worden.

Quelle: Enrico Kugler

Bärenklau. Links. rechts. Schritt nach links. Schritt nach rechts. Schritt, Schritt, Drehung. Die Choreographie sitzt bei den meisten Teilnehmern des Tanztreffens in Bärenklau. Zu den Klängen von Andrea Berg („Die Gefühle haben Schweigepflicht“) tanzen sich in der großen Gruppe.

Gleich drei Gruppen, nämlich aus Kremmen, Glienicke und Bärenklau trafen sich am Montag im Bärenklauer Dorfkrug. „So schick machen wir das das erste Mal“, sagte Dagmar Martin vom örtlichen Heimatverein. Ansonsten treffen sich die einzelnen Gruppen aber regelmäßig.

„Der Walzer ist am schwierigsten“, so Dagmar Martin weiter. „Das sind so viele verschiedene Figuren, auch so schnell hintereinander.“ Aber die Damen lassen sich nicht unterkriegen, und sie haben sichtbar großen Spaß daran. „Viele von uns haben ja keinen Partner mehr, da macht uns das Freude, tanzen zu gehen.“ Deshalb tragen die Frauen in den Gruppen auch spezielle T-Shirts: Die Damen sind rot. „Das ist besser zu unterscheiden.“

Im Laufe der vier Stunden standen zehn Tänze auf dem Programm. Dazu gehörte auch der Linedance, verschiedene Volkstänze und Bewegungen zu Schlagern.

Gerade singt Peter Alexander. im Hintergrund. „Ob wir alles schaffen, was wir vorbereitet haben, wissen wir noch nicht“, sagt Dagmar Martin. „Wir wollen ja zwischendurch noch ein bisschen quatschen“, so die 79-Jährige.

Peter Geißler (77) aus Glienicke ist der einzige Mann bei dem Treffen. Er zeigt den Damen, wie bestimmte Tänze funktionieren. „Mittlerweile sind auch andere Formen des Tanzens modern geworden“, erzählt er. Er würde sich wünschen, dass auch wieder ein paar jüngere Senioren dazu kommen.

Von Robert Tiesler

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