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Aufgaben für die Ortmitte abgesteckt

Birkenwerder Aufgaben für die Ortmitte abgesteckt

Die monatelange Vorarbeit hat sich gelohnt: Der Auslobungstext für den städtebaulichen Ideenwettbewerb zur Entwicklung der Ortsmitte ist mehrheitlich beschlossen. Dennoch sorgte der vorgelegte Entwurf in der Gemeindevertretersitzung am Donnerstagabend vor der Abstimmung erneut für Diskussionen.

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Die Grenzen des Wettbewerbsgebietes.

Quelle: Repro/Helge Treichel

Birkenwerder. Für Peter Ligner (SÖB) liegt es auf der Hand: Wenn man über die Umgestaltung der Ortsmitte von Birkenwerder verhandelt, ist die Flexibilität und Multifunktionalität von Gebäuden entscheidend. Dass diese Aspekte nicht bei den Prüfkriterien des Entwurfs zum Auslobungstext berücksichtigt wurden, kritisierte er in der Gemeindevertretersitzung am Donnerstagabend. „Wir bauen nicht nur für zehn oder zwanzig Jahre, sondern mindestens für die nächsten 50 Jahre“, sagte er.

Geplant sind der Bau eines Bildungs- und Kulturcampus’ sowie weiterer Einrichtungen, die den so genannten „soziokulturellen Bedarf“ decken sollen (MAZ berichtete). Zum einen gibt es nach wie vor Brachflächen, die besser genutzt werden könnten, zum anderen platzt die Pestalozzi-Grundschule aus allen Nähten und soll in Richtung Ortsmitte erweitert werden. Im ersten Schritt sollen Gestaltungsideen gesammelt werden. Das gewählte Mittel dazu ist der städtebauliche Wettbewerb, zu dem Experten wie Architekten und Stadtplaner aus ganz Deutschland aufgerufen sind.

Der Auslobungstext der Gemeinde beinhaltet die Aufgabenstellung für die Wettbewerbsteilnehmer. „Wir reden hier von mehreren Millionen Euro, da brauchen die Planer auch eine klare Aufgabenstellung“, sagte Torsten Werner (SÖB). Kerstin Villalobos (SPD), Vorsitzende der Gemeindevertretung, konnte Peter Ligners Kritik zwar nachvollziehen, allerdings fehlten ihr konkrete Formulierungen zur Änderung des Entwurfstextes. Dorothea Trebs (IOB/B.i.F.) merkte an, dass ein Teil der Birkenwerderstraße inklusive EMB-Gebäude nicht im Auslobungstext erwähnt seien. Ihrer Ansicht nach ist der Bereich aber unter dem Aspekt möglicher Wegebeziehungen und Sichtachsen zu berücksichtigen. Klaus Günter Schnur (Fraktion Birke) schlug vor, es bei den gewünschten Änderungen von Ligner und Trebs bei einer Protokollnotiz zu belassen, anstelle den Text wieder zu verändern. Auch der Antrag Torsten Werners (SÖB) auf Streichung einer Passage wurde von der Mehrheit der Gemeindevertreter abgelehnt. Am Ende stimmten elf Abgeordneten für den Auslobungstext in der vorliegenden Fassung, bei zwei Nein-Stimmen und drei Enthaltungen.

Von MAZonline

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