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Oberhavel Aus Frust das Glück entdeckt
Lokales Oberhavel Aus Frust das Glück entdeckt
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00:23 27.03.2018
Die Protagonisten nähern sich im Verlauf der Handlung einer neuen Sichtweise an – und mitunter auch einander. Quelle: Helge Treichel
Hohen Neuendorf

Den Applaus vorweg: Eine bewegende, ideenreiche, mitreißende und in jeder Facette gelungene Theatervorstellung zeigten am Donnerstagabend Schüler der Dr.-Hugo-Rosenthal-Oberschule in ihrer Aula. Mit emotionalem Tiefgang, auf höchstem Niveau mit beeindruckenden Videosequenzen sowie Bühnenbeleuchtung und am Ende mit viel Applaus bedacht. Der Titel: „Menschenskind“. Es beinhaltet Zitate verschiedener Autoren, aber auch viele selbst verfasste Passagen. Bis zum Schluss wurde gestrichen, nachgebessert, hinzugefügt – und auswendig gelernt (MAZ berichtete).

Die zehn Darsteller bauen sich am Ende fürs Gruppenfoto auf. Sie ließen manchmal vergessen, dass alles Theater ist. Quelle: Helge Treichel

Die Handlung: Zehn junge, gelangweilte Menschenkinder reißen aus Frust von zu Hause aus und treffen sich an einem Fjord in Norwegen. Dort sind sie ohne Ablenkung ganz mit sich und den großen Fragen nach dem Sinn konfrontiert. Sie zweifeln, träumen, kämpfen – und sie entdecken dabei ganz nebenbei das Glück, lebendig zu sein.

Mit der Premierenaufführung endete die zweite Auflage eines Theaterprojektes an der Dr.-Hugo-Rosenthal-Oberschule in Hohen Neuendorf. Einfach nur beeindruckend, was die deutschen und afghanischen Kids da gemeinsam mit Schauspielerin und Sängerin Ulrike Hanitzsch und vielen weiteren Helfern auf die Beine gestellt haben!

Schauspielerin und Sängerin Ulrike Hanitzsch leitet das Theaterprojekt mit (Ex-)Schülern und jungen Geflüchteten. Im dritten Jahr in Folge wurden dafür gerade Landes- und Bundesfördermittel bewilligt, berichtet Schulleiterin Katharina Schlumm. Ihr Aufruf nach der Vorstellung, dass neue Mitmach-Interessenten willkommen sind, trug Früchte. Drei haben sich noch am selben Abend gemeldet. Bereits nach den Osterferien soll das Projekt in die dritte Runde gehen.

Dass die Premiere die einzige geplante Aufführung war, ist wirklich schade. Immerhin gibt es einen Videomitschnitt der rund einstündigen Vorstellung. Über den Schulförderverein könne dieser auf Wunsch möglichen Interessenten zur Verfügung gestellt werden, sagt Katharina Schlumm.

Applaus für alle, die auf, neben und hinter der Bühne mitgewirkt haben.

Link zum Bericht über die erste Auflage des Theaterprojektes.

Von Helge Treichel

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