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Aus Partnern wurden Freunde

Familienaustausch zum 47. Jubiläum der Städtepartnerschaft Velten und Grand-Couronne Aus Partnern wurden Freunde

Mittlerweile traditionell besuchte am Wochenende eine Delegation aus Grand-Couronne zum Familienaustausch ihre Partnerstadt Velten. Vertreter aus der Ofenstadt hatten ein abwechslungsreiches Besuchsprogramm war für die Gäste zusammengestellt. Einen Empfang gab es am Samstagabend.

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Die Stadt Velten überreicht Bollhagen-Keramik als Geschenk für die Gäste aus der Normandie.

Quelle: Ulrike Gawande

Velten. „Aus einer Städtepartnerschaft wurde eine Städtefreundschaft“, erklärt Bürgermeisterin Ines Hübner auf dem Festempfang am Samstagabend, anlässlich des 47-jährigen Bestehens der Städtepartnerschaft zwischen Velten und Grand-Couronne, der Partnerstadt in der Normandie (Frankreich).

deutsch-französische Arbeitsgespräche

deutsch-französische Arbeitsgespräche

Quelle: Lasse Gawande

Mittlerweile traditionell besuchte am Wochenende eine Delegation aus Grand-Couronne zum Familienaustausch die Ofenstadt.

Begrüßung der französischen Gäste in den Stadtwerken

Begrüßung der französischen Gäste in den Stadtwerken

Quelle: Lasse Gawande

Begrüßt wurden über zwanzig Franzosen mit der Eröffnung einer Karikaturenausstellung im Foyer der Stadtwerke zum Thema „Fünfzig Jahre deutsch-französische Freundschaft.“

Karikaturenausstellung im Foyer der Stadtwerke

Karikaturenausstellung im Foyer der Stadtwerke

Quelle: Ulrike Gawande

Am Samstag standen neben Arbeitsgesprächen, ein Essen im Schloss Schwante, die Marwitzer HB-Werkstätten und das neu eröffnete Veltener Bollhagen-Museum auf dem Plan.

Besichtigung der HB-Werkstätten in Marwitz

Besichtigung der HB-Werkstätten in Marwitz

Quelle: Ulrike Gawande

„Das ist ein wunderbares Geschenk für die Stadt“, begeistert sich Grand-Couronnes Bürgermeister Patrice Dupray. Ihn habe das Museum mit seiner modernen Klarheit und der Reichtum aus Bollhagens Nachlass sehr beeindruckt. Dupray, schon von 1995 bis 2012 Stadtoberhaupt, war im Sommer, nach dem überraschenden Tod seines Nachfolgers Michelle Lamazouade, einstimmig wiedergewählt worden.

Rundgang durch das Hedwig-Bollhagen-Museum in Velten

Rundgang durch das Hedwig-Bollhagen-Museum in Velten

Quelle: Ulrike Gawande

Aber nicht das Besuchsprogramm, am Sonntag ist stets Familientag, sorgt für die Intensität einer Städtepartnerschaft, sondern die Menschen. Die Menschen, die zum Teil auch schon während der DDR-Zeit, nie den Glauben an diese 1968 geschlossene Verbindung zweier Städte in unterschiedlichen Regimen aufgegeben hatten, trotzdem Gegenbesuche in Frankreich damals völlig utopisch erschienen.

Die Museumsarchitektur beeindruckte die französischen Gäste

Die Museumsarchitektur beeindruckte die französischen Gäste

Quelle: Ulrike Gawande

„Es ist die Freundschaft von Familien, die immer stärker wird“, erklärt Nadine Bouelle, die seit neun Jahren den Kontakt zur Veltener Familie Nebel pflegt. „Wir unternehmen viel zusammen, entdecken gemeinsam Speisen, Landschaft und Kultur.“ Mittlerweile übernimmt die nächste und übernächste Generation den Kontakt von den einstigen Gründerinnen. Per Videobotschaft hatte Jaqueline Lesoymier, einer der französischen Urheberinnen der Oberhavel-Normannischen Freundschaft, zu ihrem 90.Geburtstag den Ehrenpreis der Stadt Velten, überreicht bekommen.

Das aber auch Kontaktpausen nicht schaden müssen, zeigt die Geschichte von Dagmar Grüneberg, die Patrice Dupray erstmals 1974 als Übersetzerin zur Seite stand. Nach Kontaktverbot, sah man sich erst nach der Wende wieder. Heute gehöre man aber praktisch zur Familie, berichtet die Veltenerin, deren Sohn mit Familie die Austauschtradition nun fortsetzt. „Der Kreis vergrößert sich“, berichtet Dagmar Grüneberg. Sieben neue Teilnehmer aus Grand-Couronne beweisen dies.

Aber auch der regelmäßige Schüler- und Jugendaustausch, Teilnahme an Festen sowie die Zusammenarbeit der Rugbyvereine sorgen für die Pflege und Zukunft der Städtefreundschaft.

Von Ulrike Gawande

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