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Ausbau der Marwitzer Straße steht bevor

Hennigsdorf Ausbau der Marwitzer Straße steht bevor

Ab dem 4. Oktober könnten in der Marwitzer Straße die Bagger anrollen, der erste Bauabschnitt befindet sich zwischen der Alten Fontanestraße und der ersten Kreuzungshälfte der Fontanestraße. „Der Abschnitt soll im November oder Dezember wieder für den Verkehr freigegeben werden“, so Fachdienstleiter Dirk Asmus.

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In der Friedrich-Wolf-Straße werden vor dem Umbau Rohre ausgetauscht, hier soll der Bus umgeleitet werden

Quelle: Enrico Kugler

Hennigsdorf. Seit Mitte Juli ist die Friedrich-Wolf-Straße in Hennigsdorf-Nord dicht, dort werden neue Rohre für das Schmutzwasser im Boden verlegt. „Wir hoffen, dass wir diesen Bereich bis Oktober fertigkriegen“, erklärt Richard Schäfer, Bauleiter bei der Osthavelländischen Trinkwasserversorgung und Abwasserbehandlung (OWA). Auch in der Reinickendorfer oder der Choisy-le-Roi-Straße würden in den kommenden Wochen punktuell Arbeiten stattfinden, unter anderem werden Schäden in Rohrleitungen ausgemerzt. „Ziel ist, dass wir bis Jahresende fertig sind. Auf dieser Strecke soll es ja die Umleitung für den Bus geben“, so Richard Schäfer.

Im Hennigsdorfer Rathaus geht man davon aus, dass die Sanierung der maroden Marwitzer Straße ab Mittwoch, 4. Oktober, beginnen kann. „Zurzeit läuft die Ausschreibung, Ende September wissen wir mehr“, so Dirk Asmus, Leiter Fachdienst Öffentliche Anlagen. Der erste Bauabschnitt befindet sich zwischen der Alten Fontanestraße und der ersten Kreuzungshälfte der Fontanestraße. „Der Abschnitt soll im November oder Dezember wieder für den Verkehr freigegeben werden“, so Asmus.

Während des Baus gilt Vollsperrung, nur die Anlieger und Rettungsfahrzeuge sollten auf die Grundstücke kommen. Eine Umleitung wird es ab dem Kreisverkehr Marwitz über Velten geben, innerorts werde laut Dirk Asmus über die Feldstraße- und Fontanestraße umgeleitet. „Wir rechnen mit vielen Fahrern, die über die Fontane- in die Feldstraße fahren wollen, weil sie ja nicht geradeaus fahren können.“ Eventuell solle eine Baustellenampel den Linksabbiegern mehr Vorrang gewähren.

Auch an der Kreuzung Feldstraße/Berliner Straße solle es eine mobile Ampel-Lösung geben. „Sonst können wir den Verkehr nicht steuern“, so Asmus. Wichtig sei es vor allem, dort die Radler zu schützen. Der zweite Bauabschnitt von der Fontanestraße bis zur Friedrich-Wolf-Straße solle laut Dirk Asmus im kommenden Jahr saniert werden.

Vom kompletten Abschnitt Höhe Alte Fontanestraße bis zur Kreuzung Marwitzer Straße/Rigaer Straße wird die Fahrbahn auf einer Breite von fünf Metern saniert. Realisiert wird auch eine Maßnahme, die die Grundschule Nord mit einer Unterschriftenaktion ausgelöst hatte: So wird der geplante Schutzstreifen für Radler von 1,25 auf 1,50 Meter verbreitert, die Gehwege sollen auf einer Breite von 2,50 Metern ausgebaut sowie mit dem Schild „Radfahrer frei“ ausgestattet werden.

Einen Plan B, falls sich bei der Ausschreibung nicht die geeigneten Firmen zum Bau finden oder die Preise zu hoch sind, habe die Verwaltung indes nicht. Dann müsste man – wie beim Postplatz – neu ausschreiben. „In diesem Jahr würde es dann mit den Bauarbeiten aber nichts“, so Asmus. Doch der Ausbau sei dringend nötig, nach den starken Regenfällen zuletzt schwamm gerade die Marwitzer Straße mehrfach. „Der Regenwasserkanal ist kaum noch funktionsfähig, er muss dringend neu gebaut werden“, sagt Dirk Asmus. Ein „Klein-Venedig“ würde es künftig also nicht mehr geben. „Aber keiner von uns weiß, wie sich die Extremereignisse entwickeln.“

Von Marco Paetzel

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