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Oberhavel Ausschussmitglieder fordern Prioritätenliste
Lokales Oberhavel Ausschussmitglieder fordern Prioritätenliste
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02:27 16.04.2018
Am Lehnitzsee ist im vergangenen Jahr eine Matschanlage gebaut worden. Quelle: Heike Bergt
Oranienburg

Es ist eine umfangreiche Bestandsaufnahme von Oranienburgs Spielplätzen und auch den Defiziten, die die Stadt als „Spielraumleitplanung“ am Donnerstagabend im Sozialausschuss zur Diskussion gestellt hat. „Und doch bringt sie uns keinen Schritt voran“, beklagte Nicole Walter-Mundt (CDU), die seit Jahren fordert, dass es mehr neue Spielplätze geben muss.

Die Fortschreibung der „Spielraumleitplanung“ erfasst vorhandene Spielplatze in Innenstadt und den Ortsteilen und zeigt auf, wo dringend welche gebraucht werden. Zudem schlägt sie vor, jährlich 150 000 Euro für die Verbesserung der Situation in den Haushalt einzustellen. 2018 würden Spielplätze Am Anger gebaut, der Aktivpark in Wensickendorf und der Spielplatz in Germendorf, für dessen Finanzierung die Germendorfer selbst gesammelt hatten.

Den Ausschussmitgliedern ging das alles nicht weit genug: „Wir beklagen doch seit Jahren die Defizite an Spielplätzen in Süd, in der Weißen Stadt, in Eden, der Neustadt, Lehnitz-Süd und in Teilen der Ortsteile“, so Walter-Mundt. Das stehe auch im Papier drin. „Wir brauchen endlich eine Prioritätenliste, die aussagt, welcher Spielplatz in welchem Jahr gebaut wird. Ob es dafür ein Grundstück gibt, ob eines angekauft werden muss und was es alles zusammen kostet.“ So hatte sie sich die Aussage des Papiers vorgestellt. Auch plädierte sie dafür, die Spielplätze der Schulen, vor allem der Comeniusschule, zu öffnen. „Das kann man ja wieder ändern, wenn der Mangel behoben ist.“ Die CDU ist dafür, jedes Jahr einen neuen Spielplatz zu bauen. 150 000 Euro seien dafür zu knapp bemessen.

„Wir brauchen eine klare Prioritätenliste, die wir abarbeiten“, sah es auch Enrico Rossius (Linke), der es am liebsten sähe, dass jedes Jahr zwei neue Spielplätze entstehen. Er kritisierte, dass der „Bezahlspielplatz“ im Schlosspark in die Bestandsaufnahme eingeflossen sei. Auch er sprach sich für die Öffnung der Schulspielplätze aus. Auch wenn das Mehrarbeit für Hausmeister oder Stadthof bedeute. In diesen sauren Apfel müsse man beißen. Er stellte den Antrag, „wegen noch zu vieler offener Fragen den Antrag im nächsten Ausschuss noch einmal zu diskutieren“.

150 000 Euro pauschal pro Jahr fand auch Thomas Hebestreit von den Grünen zu wenig. Zu viele Ungereimtheiten sahen auch Antje Wendt (FWO), Judith Brand (SPD) und Ausschusschefin Elke Kästner (Linke). Das Papier wird erneut im Ausschuss diskutiert.

Von Heike Bergt

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