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Ausstellung im Rathaus Hohen Neuendorf

Kunst aus Schildow Ausstellung im Rathaus Hohen Neuendorf

Die Magie der Andengipfel und die Kultur des „Ekekos“ möchte Miriam Blackman mit ihren Bildern zeigen. „Während meines Aufenthalts von 2001 bis 2006 in La Paz in Bolivien erlebte ich eine spektakuläre Landschaft und eine fremdartige Ödnis“, beschreibt die Schildowerin ihre Eindrücke. Ihre Bilder zeigt sie ab dieser Woche im Rathaus in Hohen Neuendorf.

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Miriam Blackman zeigt unter anderem magische Gegensätze aus Bolivien.

Quelle: Foto: Stadtverwaltung Hohen Neuendorf

Hohen Neuendorf. Die Magie der Andengipfel und die Kultur des „Ekekos“ zeigt Miriam Blackman mit ihren Bildern in der nächsten Ausstellung im Rathaus der Stadt Hohen Neuendorf. Zu sehen sind dabei nicht nur den Landschaften nachempfundene Bilder, die die Künstlerin mit unterschiedlichen Materialien wie Holzspänen, Sand, Steinen, Strukturpaste und Acrylfarben in Mischtechniken hergestellt hat, sondern auch Kunstinstallationen in kleinen Vitrinen.

„Während meines Aufenthalts von 2001 bis 2006 in La Paz in Bolivien erlebte ich eine spektakuläre Landschaft und eine fremdartige Ödnis, die aber einzigartig durch die Stein- und Sandformationen sind, die manchmal zu seltsamen Felsspitzen oder zu launenhaften Figuren werden und so durch Erosion naturgeformte Skulpturen bilden“, beschreibt die in El Salvador geborene Künstlerin ihre Faszination für die Bolivianischen Anden.

Ödnis und Überfluss an einem Ort

Scheinbar gegensätzlich zu dieser trockenen Ödnis steht das bolivianische Fest „Alasitas“. Das jährliche Kulturereignis beginnt Ende Januar in La Paz und dauert einen Monat. Mit dem Fest wird die Gottheit „Ekekos“ des indigenen Volkes der Aymara geehrt, welcher materiellen Überfluss und Glück symbolisiert. Viel Symbolik ist auch in den circa 30 ausgestellten Werken von Miriam Blackman zu finden, zum Beispiel der Einfluss der spanischen Kolonialisierung auf das alte Indianervolk.

Ihre erste Ausstellung zeigte die gelernte Grafikdesignerin 1988 in El Salvador. 1994 zog sie mit ihrem Mann erst nach Uruguay, wo ihre beiden Töchter zur Welt kamen, dann nach Bonn und Berlin. Zwischen 1999 und 2001 lebte die Familie in Schildow. Beruflich begründete Aufenthalte in Bolivien und Barcelona folgten, bevor Miriam Blackman mit ihrer Familie 2010 wieder in ihr Eigenheim in Schildow zurückkehrte. „Hier fühle ich mich zu Hause, ich habe liebe Nachbarn und gute Freunde gefunden“, sagt sie.

Einzelausstellung bis Ende Juli

Zusammen mit dem Glienicker Künstlerstammtisch stellte sie bereits im vergangenen Jahr im Hohen Neuendorfer Rathaus aus. In diesem Jahr nun präsentiert sie hier ihre erste Einzelausstellung, die bis Ende Juli zu sehen ist.

Die Vernissage der „magischen bolivianischen Gegensätze“ aus öden Landschaften und reicher Kultur beginnt am Freitag, 27. Mai, um 17 Uhr im Foyer des Rathauses, Oranienburger Straße 2.

Von MAZ-online

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