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Autofahrer brauchen starke Nerven

Baugeschehen in Oranienburg Autofahrer brauchen starke Nerven

Es ist Herbst und damit Hochkonjunktur für den Straßenbau. In Oranienburg werden die Autofahrer gerade auf große Geduldsproben gestellt. Auf mehreren Straßen der Innenstadt laufen Unterhaltungsmaßnahmen oder die Bombensuche. Eine gute Nachricht ist, dass der Kreisverkehr in der Sachsenhausener Straße am Mittwoch für den Verkehr freigegeben wird.

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Der erste Bauabschnitt der Mittelstraße hat seine Asphaltdeckschicht bekommen.

Quelle: Andrea Kathert

Oranienburg. Die Oranienburger Autofahrer sind einiges gewöhnt. Mehrere Umleitungen auf den Straßen der Innenstadt rauben ihnen die Nerven. Am Dienstagvormittag war ein neuer Höchststand erreicht. Ab 9 Uhr blieb der Kreisverkehr Berliner Straße/Saarlandstraße wegen Markierungsarbeiten gesperrt. Die Kraftfahrer waren auf der viel befahrenen Durchgangsstraße auf eine weitere Geduldsprobe gestellt. Die dauerte allerdings nur bis 11.30 Uhr. Dann räumten die Bauarbeiter die Absperrungen bereits wieder weg. Einigen Kraftfahrern dauerte das aber immer noch zu lange. Sie benutzten Fußwege und Grünflächen oder überfuhren Bordsteine, um ein wenig schneller zu sein. Im Kreisverkehr ist nun eine Rechtsabbiegespur in die Saarlandstraße aufgezeichnet. Damit soll ein Unfallschwerpunkt beseitigt werden. Die neue Spurführung ist vor dem Kreisverkehr ausgeschildert.

In der Bykstraße, wo in der vergangenen Woche zwischen Stralsunder und André-Pican-Straße bereits die Schwarzdecke aufgetragen wurde, müssen noch Schächte höher gezogen werden. Am Freitag, 9. Oktober, soll der Abschnitt wieder befahrbar sein.

Schon am Mittwoch wird der neue Kreisverkehr an der Sachsenhausener Straße/Rungestraße komplett für den Verkehr freigegeben.

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In Oranienburg gibt es zurzeit mehrere gleichzeitige Straßenbaustellen. Unterhaltungsmaßnahmen, Bombensuche und Markierungsarbeiten fordern Geduld von den Autofahrern. Nicht alle haben sie.

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Im ersten Bauabschnitt der Mittelstraße wurde am Dienstag die Asphaltdeckschicht zwischen Willy-Brandt-Straße und der Zufahrt ins Wohngebiet aufgebracht. „An dem Knotenpunkt und der Anbindung der Schulstraße haben wir noch viel zu tun“, sagt Tiefbauamtsleiter Stephan Bernard. Im Oktober soll die Kreuzung aber geschafft sein. Dann kann in diesem Bereich mit einer leichten Verkehrsentspannung gerechnet werden.

Dass sich gerade im Herbst die Straßenbaumaßnahmen häufen, liege am Ausschreibungsprozedere, meint Stephan Bernard. Dadurch dass der Stadthaushalt nicht gleich zu Jahresbeginn stehe, finden in dieser Zeit vermehrt Unterhaltungsmaßnahmen statt.

Noch bis Dezember müssen sich die Autofahrer aus Richtung Birkenwerder und Borgsdorf kommend darauf einstellen, dass Oranienburg nicht über die Kreisstraße nach Lehnitz erreichbar ist.

Von Andrea Kathert

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