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Autor Carsten Zehm liest in der Bibliothek

Leegebruch Autor Carsten Zehm liest in der Bibliothek

In der Leegebrucher Bibliothek organisiert Bibliothekarin Babette Wiechmann nicht nur zahlreiche Leseveranstaltungen für die jüngsten Leser, sondern in regelmäßigen Abständen auch Lesungen für Erwachsene. So war am Dienstagabend der Oranienburger Autor Carsten Zehm zu Gast und las aus seinen Werken.

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Carsten Zehm signiert den Leegebrucherinnen Marlies Hellmich (2.v.r.) und Angela Otte (r.) seine Bücher.

Quelle: Ulrike Gawande

Leegebruch. Er habe eine effektive Schreibleistung von einer halben Seite pro Tag, verriet der Oranienburger Autor Carsten Zehm auf seiner Lesung am Dienstagabend in der Bibliothek Leegebruch. Was natürlich nicht bedeute, dass er auch wirklich jeden Tag an seinen Büchern arbeitet, so Zehm. Schließlich habe er als Berufsschullehrer noch einen Hauptberuf. Aber im Urlaub sei er besonders produktiv. So entstand das Familienbuch „Kein Karneval in Rio“ am schwedischen Vänernsee.

Der Verfasser von Fantasyromanen, Krimis mit Lokalkolorit wie „Büttners Totschlag“ und humorvollen Familiengeschichten gab so den zahlreich erschienenen Zuhörern, neben den vorgelesenen Kapiteln aus seinen Büchern, einen kleinen Einblick hinter die Kulissen des Schriftstellerdaseins. Sogar Autogramme musste Zehm seiner stetig wachsenden Fangemeinde in seine Werke geben, die mal lustig, mal spannend und mal gruselig daherkommen. „Büttners Totschlag ist wahrlich kein Kinderbuch“, so der gebürtige Erfurter trocken.

Noch eine Spur spannender soll jedoch der Thriller „Operation Remus“ sein, der nach vier Jahren Recherche- und Schreibarbeit im Herbst 2017 erscheinen soll. „Auch wenn es ein Roman ist, lege ich Wert auf historische Genauigkeit“, so der Oranienburger. In der Havelstadt ist auch der Ausgangspunkt der Reise der Thriller-Hauptfigur. Genauer in den Heinkelwerken, wo 1945 Testflüge mit Nurflüglern, den ersten Tarnkappenfliegern, stattfanden.

Zehm: „Ein Lokalbezug ist immer gut.“ Die Romanidee sei ihm nach einer Reportage über den Rommel-Schatz, der seit 1943 verschollen ist, gekommen. „Ich habe meine eigene Verschwörungstheorie entwickelt, überlegt, was man mit vier Tonnen Edelsteinen, Schmuck und Gold machen kann.“ Unterstützung bekam er von Geschichtsvereinen. Auch aus Leegebruch, von Norbert Rohde, einem Heinkel-Spezialisten. Doch dürfe man Leser mit historischen Details nicht erschlagen. Die Testleser, darunter auch ein Pilot, seien jedoch begeistert gewesen.

Von Ulrike Gawande

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