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Oberhavel Azubi in der Stadtverwaltung
Lokales Oberhavel Azubi in der Stadtverwaltung
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17:29 04.10.2016
Linda Stanke an ihrem Arbeitsplatz. Ihr gefällt, dass sie während der Ausbildung alle Abteilungen durchläuft. Quelle: Björn Bethe
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Oranienburg

Kontakt mit Menschen – das ist es, worauf Linda Stanke Wert legt. Deshalb entschied sie sich für die Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten in Oranienburg. „Zusammen mit der Arbeit am Rechner und dem Durchlaufen vieler Abteilungen“ habe sie in der Stadtverwaltung alles unter einem Hut, was sie interessiert, so die 21-Jährige.

Bisher gehörten Personal- und Ordnungsamt zu ihren Ausbildungsstationen. Noch bevor stehen ihr die Wohngeldstelle und der Bereich Liegenschaften. Zu den Ausbildungsinhalten gehören der Umgang mit den Bürgern, Verwaltungsabläufe, die Zusammenarbeit der Abteilungen und natürlich der Umgang mit den verschiedenen Programmen am PC.

„Mir gefällt, dass man alle Abteilungen durchläuft“, sagt sie. Dabei merke man schnell, welche Bereiche einem gefallen und liegen und welche eher nicht. Die Ausbildung ist dual ausgerichtet, Theorie und Praxis greifen ineinander. Auf zwei Wochen Arbeit in der Oranienburger Stadtverwaltung folgt eine Woche Berufsschule. Linda Stanke hat sich nur in Verwaltungen beworben, wollte unbedingt diesen beruflichen Weg einschlagen.

„Mich hat der öffentliche Dienst vor allem wegen dem Kontakt mit Menschen interessiert“, sagt sie. Und auch die Sicherheit des späteren Arbeitsplatzes spielte eine Rolle. Für Oranienburgs Stadtverwaltung fiel die Entscheidung, weil „es hier alles noch übersichtlich ist.“ Dass die Entscheidung die richtige war, daran hat sie keinen Zweifel. Hier werde sich um die Azubis gekümmert und ihnen geholfen, sagt sie.

Wer sich für eine Ausbildung in dieser Richtung interessiert, sollte vor allem Spaß am Kontakt haben, empfiehlt Linda Stanke. Dazu kommen ein souveränes und freundliches Auftreten und im besten Fall natürlich auch Interesse an der oft als „trocken“ angesehenen Tätigkeit in einer Verwaltung.

Das Abitur ist nicht zwingend notwendig, ein guter Realschulabschluss – hier vor allem mit guten Noten in Deutsch und Mathematik – sei ausreichend. Allerdings erleichtert das Abi späteres Weiterkommen, wenn etwa noch ein Studium in Angriff genommen werden soll.

Von Björn Bethe

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