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Oberhavel Azubitag bei der AWU
Lokales Oberhavel Azubitag bei der AWU
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11:10 26.09.2016
Annette Fürstenberg (Mitte) mit den Kraftfahrer-Azubis und den Ausbildern beim Azubitag. Quelle: Ulrike Gawande
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Velten

Auf dem Betriebshof der Abfallwirtschafts-Union Oberhavel (AWU) in Velten stehen am Sonnabend zahlreiche große Mülltonnen verteilt. Nein, hier wird nicht gestreikt, sondern geübt. Die Tonnen sind Teil eines anspruchsvollen Hindernisparcours, in dem die zehn Berufskraftfahrer-Azubis der AWU und deren Tochterunternehmen Grunske Metall-Recycling beim ersten Azubitag der AWU ihr Können unter Beweis stellen sollen. Auf den Punktbesten wartet ein Fahrrad als Hauptgewinn.

Der LKW-Fahrer muss vorausschauend fahren und Abstände einschätzen können. Quelle: Ulrike Gawande

„Der Azubitag besteht aus vier Stationen“, erklärt Annette Fürstenberg, Leiterin des Fuhrparks und für die Auszubildenden zuständig. Im theoretischen Teil müssen sich die jungen Männer im Straßenverkehrsrecht und im Umgang mit dem digitalen Tachographen auskennen. Praktisch müssen sie sich anschließend im dreiteiligen Hindernisparcours (Abstandsschätzung, Slalom vorwärts und rückwärts sowie Wenden in möglichst drei Zügen) bewähren und eine Abfahrtskontrolle an dem Müllfahrzeug durchführen. Zusammen mit Fahrtrainer Göran Kronberg wurde ein Bewertungsschema ausgearbeitet, das sich an der Abschlussprüfung der IHK orientiert. So sei der Azubi-Tag nicht nur Spaß, sondern zugleich auch Weiterbildung und Vorbereitung auf die Abschlussprüfung, verdeutlicht Kronberg den Nutzen.

Der Fahrer hat den Prüfungsteil zum vorausschauenden Fahren bestanden. Quelle: Ulrike Gawande

Die Abschlussprüfung steht für Robert Fürlinger aus Berlin schon im Januar an. Der 21-Jährige ist im dritten Lehrjahr und kann wegen guter Leistungen seine Ausbildung ein halbes Jahr verkürzen. „Der Job bietet jeden Tag neue Herausforderungen“, so der Abiturient. Ihm gefalle die Ausbildung, weil sie abwechslungsreich sei: „Man kommt raus, fährt LKW und sitzt nicht nur stupide im Büro.“ Zudem seien die Übernahmeaussichten bei guten Leistungen positiv. „Wir bilden unseren Nachwuchs selber aus“, erklärt Annette Fürstenberg. Gerne auch Frauen. Auch wenn bei der Firma Grunske von 95 Fahrern, die 62 LKWs bedienen, lediglich zwei weibliche Berufskraftfahrer seien. Bewerben lohnt sich. „Der Azubi muss lediglich wollen, Lust auf den Beruf haben“, verrät die Fachfrau.

Ziel: Auf dem Hof eine Wende zu fahren, in möglichst drei Zügen. Quelle: Ulrike Gawande

Solange die Azubis noch keinen LKW-Führerschein haben, werden sie als Beifahrer eingesetzt. Nach dem Bestehen der LKW-Fahrerlaubnis werden sie in den Tourenplan eingegliedert. Dürfen selber die, vollbeladen bis zu 26 Tonnen schweren, Müllfahrzeuge oder die 19 Meter langen und 40 Tonnen schweren Sattelzüge der Firma Grunske bewegen. Zwischen parkenden Autos entlang, durch enge Straßen und stets unter Zeitdruck. Deshalb sei das oberste Gebot, ruhig zu bleiben, gibt Disponent Martin Teichler, den jungen Männern mit auf den Weg. „Vorausschauend fahren. Lieber Nachsetzen und fünf Minuten später auf den Hof fahren, als einen Schaden verursachen.“

Durch den Überhang am hinteren Ende des Müllfahrzeugs eine besondere Herausforderung für die Azubis, die sie jedoch alle meistern.

Von Ulrike Gawande

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