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B 96 nach Lkw-Unfall 12 Stunden dicht

Teschendorf: Tank an portugiesischem Fahrzeug aufgerissen B 96 nach Lkw-Unfall 12 Stunden dicht

Einen halben Tag lang musste die Bundesstraße 96 in Teschendorf gesperrt werden, damit die Straße nach einem Crash gereinigt werden konnte. Verursacht hat die Ausnahmesituation ein 41-jähriger Lkw-Fahrer aus Portugal. Er kam in einer Kurve ins Schleudern. Dabei riss der Dieseltank des Lkws auf.

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Reinigungsarbeiten der Firma Jänicke aus Schwante.

Quelle: Foto: Stefan Blumberg

Teschendorf. Mehr als zwölf Stunden voll gesperrt war am Dienstag die Bundesstraße 96 in Teschendorf – von 10.30 Uhr bis 22.45 Uhr. Staus waren die Folge, der Verkehr aus beiden Richtungen musste umgeleitet werden (über Nassenheide, Neuholland, Liebenberg, Grüneberg). Verursacht hat die Ausnahmesituation ein 41-jähriger Lkw-Fahrer aus Portugal. Er kam in einer Kurve ins Schleudern. Dabei riss der Dieseltank des Lkws auf. Auf einer Länge von etwa 200 Metern verlor das Fahrzeug Kraftstoff und Öl. „Wie viel in den Boden gelangt ist, wissen wir noch nicht“, sagt Polizeisprecher Stefan Rannefeld. Die Straße musste ab 10.30 Uhr gesperrt werden. Feuerwehren, Spezialfirmen, Umwelt- und Ordnungsamt wurden alarmiert, um die Straße zu säubern und weiteres Eindringen in den Boden zu verhindern. „Das war schon einer der größeren Einsätze von uns“, sagte Dirk Jänicke, Einsatzleiter des Truck- und Havariedienstes Jänicke aus Schwante, der hinzugezogen wurde. „Wir waren mit zehn Leuten vor Ort.“ Die Fahrbahn wurde gereinigt, der Muldenbereich auch, die Experten tauschten auch Erde aus.

Der Verkehr wurde am späten Dienstagabend, gegen 22.45 Uhr, freigegeben, allerdings müssen die Nutzer der Straße auf dem Abschnitt, auf dem der Diesel auslief, vorerst mit Einschränkungen leben. „Wir haben die Geschwindigkeit auf zehn Stundenkilometer heruntergesetzt“, sagt Michael Fähnrich, Leiter der Straßenmeisterei Altlüdersdorf. Zehn Tage lang werde beobachtet, wie sich der Asphalt in Teschendorf entwickelt. „Diesel wirkt normalerweise wie Lösungsmittel. Deshalb wissen  wir  noch  nicht, welche Folgen der  Unfall  für den Zustand der Straße hat“, so Michael Fähnrich. Sollten Schäden entstehen, wird die Decke der Straße auf einer Länge von etwa 200 und einer Breite von sechs Metern abgefräst und mit einem neuen Belag versehen.

Manfred Telm, Ordnungsamtsleiter der Gemeinde Löwenberger Land,  sieht  den Formalitäten nach dem Unfall gelassen entgegen. „Der Fahrer hatte seine Versicherungskarte dabei. Ich gehe davon aus, dass alles so geregelt wird wie bei anderen Unfällen auch.“

Von Stefan Blumberg

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