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Oberhavel B 96 stundenlang gesperrt
Lokales Oberhavel B 96 stundenlang gesperrt
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16:39 16.11.2015
Der umgekippte Transporter an der B96 bei Altlüdersdorf legte am Montag auf den Bundesstraße den Verkehr zeitweise lahm. Quelle: Uwe Halling
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Gransee, Velten, Oranienburg, Hohen Neuendorf , Glienicke/Nordbahn, Birkenwerder

Ungefähr zwei Kilometer hinter Altlüdersdorf in Richtung Neustrelitz kam Montagmorgen kurz vor 9 Uhr ein aus der Uckermark kommender Getreide-Laster (Sattelzug mit Auflieger) nach rechts von der Fahrbahn der Bundesstraße 96 ab und rutschte in die Böschung. Zum Liegen kam er ca. anderthalb Meter unterhalb der Fahrbahn. Aufgrund auslaufenden Hydrauliköls wurde die Feuerwehr Dannenwalde alarmiert und zeitweise die Fahrbahn gesperrt. Die Bergung gestaltete sich kompliziert, so dass eine Spezialfirma mit Kran kommen und zur Bergung ab ca. 14.00 Uhr die B 96 erneut komplett gesperrt werden musste. Die Maßnahmen dauerten am frühen Montagabend an.

Im Rahmen einer Verkehrskontrolle auf einem Parkplatz an der Rosa-Luxemburg-Straße wurde Montagnacht kurz nach 01.30 Uhr bei dem 38-jährigen Kraftfahrer eines polnisches Kleintransporters die Fahrtüchtigkeit überprüft. Hierbei wurde festgestellt, dass er unter Einfluss von Drogen steht. Des Weiteren wurden bei Kontrolle der Ladefläche ca. 110 Altkleidersäcke festgestellt. In unmittelbarer Nähe des Feststellungsortes befinden sich zwei Altkleidercontainer einer Berliner Textil-Recycling-Firma. Die Überprüfung ergab, dass diese leer waren. Beide Insassen des Kleintransporters sind polizeilich bekannt, es erfolgte die vorläufige Festnahme. Der 25-jährige Beifahrer war z.B. letztmalig am 31. Oktober beim Diebstahl von Altkleidern in der Rungestraße in Oranienburg festgestellt worden. Nach Vernehmung und erkennungsdienstlicher Behandlung wurden sie nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft unter Benennung eines Zustellungsbevollmächtigten zur Sicherung des Verfahrens wieder aus dem Gewahrsam entlassen.

Am Sonntag meldete eine Anruferin gegen 15.30 Uhr der Polizei, dass offenbar gerade zwei Jugendliche in die Torhorst-Gesamtschule in der Walther-Bothe-Straße einbrechen wollen. Ein Jugendlicher stehe vor der Schule und der zweite befinde sich in einem Klassenraum im unteren Bereich. Der eingesetzte Funkwagen konnte einen der Beiden stellen; nahm die Personalien des 14-Jährigen auf und übergab diesen später an seine Mutter. Der zweite Jugendliche konnte vor dem Eintreffen flüchten, seine Personalien konnten aber zumindest zum Teil geklärt werden. Es wurde ein Strafverfahren wegen versuchten Einbruchsdiebstahls eingeleitet. Der Hausmeister stellte die Sicherheit der Schule wieder her.

Ein 19-Jähriger soll am Sonntag gegen 20.00 Uhr durch drei bislang unbekannte Männer in seiner Wohnung angegriffen und beraubt worden sein. Nach gegenwärtigem Ermittlungsstand soll zuvor telefonisch der Verkauf von Kleidung zwischen dem Geschädigten und einem ihm flüchtig bekannten Mann verabredet worden sein. Dieser erschien in Begleitung zweier weiterer, dem Geschädigten unbekannter Personen. Im Laufe des „Geschäftes“ kam es dann nach Angaben des 19-Jährigen unvermittelt zu mehreren Schlägen der Tatverdächtigen gegen seinen Kopf, was zu einer Platzwunde führte. Anschließend entwendeten die Tatverdächtigen mehrere Kartons mit Kleidung und weiterer Beute und verließen die Wohnung. Da der Haupttäter aus Berlin sein soll, dauern die Ermittlungen gemeinsam mit der dortigen Polizei an.

Durch einen Zeugen wurde die Polizei am Sonnabend gegen 19.30 Uhr informiert, dass jemand aus einer Gruppe von Jugendlichen nahe einem Spielplatz an der Hauptstraße „Sieg Heil!“ gerufen haben soll. Auch sollen Glasflaschen zerschlagen worden sein. Durch die eingesetzten Polizeibeamten konnte ein 17-Jähriger aus Glienicke als Rufer identifiziert werden. Er gab zu, viermal gerufen zu haben. Ein Atemalkoholtest ergab bei ihm 1,11 Promille. Er wurde an die Eltern übergeben.

Die 38-jährige Fahrzeugführerin eines PKW Toyota Hillux befuhr am Sonntag gegen 17.00 Uhr an der Anschlussstelle Birkenwerder von oberhalb kommend die Autobahn 10 in Fahrtrichtung Eberswalde. Auf Grund von offenbar unangepasster Geschwindigkeit kam sie im Bereich des Beschleunigungsstreifens nach rechts von der Fahrbahn ab. Dabei prallte dieses mit der rechten hinteren Heckseite gegen die rechte Schutzplanke. Der Toyota wurde beschädigt, blieb jedoch fahrbereit; Schaden ca. 4.500 Euro. Nach Absprache mit der Autobahnpolizei fuhr sie das Fahrzeug auf den nächstgelegenen Parkplatz, dort erfolgte die Unfallaufnahme.

Von MAZonline

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