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Oberhavel B-Plan für ehemalige Quadbahn ist ein Problem
Lokales Oberhavel B-Plan für ehemalige Quadbahn ist ein Problem
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16:03 14.02.2017
Die zeit für Quads ist in Kremmen vorbei (Symbolbild). Quelle: dpa
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Kremmen

Die Quadbahn am südlichen Ortsrand von Kremmen ist längst Geschichte. Dennoch existiert weiterhin ein Bebauungsplan Nummer 38 mit dem Namen „Freizeitsportanlage Quad-Bahn“. Das scheint nun ein Problem zu sein, denn der Name dieses B-Plans besagt auch, dass auf dem Gelände auch nur eben jene Quadbahn betrieben werden darf.

Das Gelände gehört der Orion Agrar GmbH mit Geschäftsführer Christoph Brunner. Er erläuterte in der jüngsten Stadtverordnetenversammlung, dass es einen Interessenten für die Nachfolge gibt: Eine Hundeschule möchte sich eventuell auf dem Areal niederlassen.

Deshalb musste sich das Parlament mit dem Antrag befassen, das Wort „Quad-Bahn“ aus dem Namen des Bebauungsplanes zu streichen. Doch eine Diskussion darüber war im Grunde gar nicht notwendig, denn Bauamtsleiterin Susanne Tamms stellte von vornherein klar, dass die bloße Namensstreichung gar nicht möglich sei. „Das ist eine wesentliche Änderung des B-Plans“, sagte sie. Es sei stattdessen ein neuer Bebauungsplan zu erarbeiten. Das stellte sie am Montag auch auf nochmalige MAZ-Nachfrage zu diesem Thema klar: „Jede andere Nutzung ist nicht erlaubt“, so Susanne Tamms.

Malte Voigts nickte in der Sitzung am Donnerstagabend wissend und sagte: „Das ist nicht möglich.“ Auf dem Spargelhof habe er in der Vergangenheit mit solchen Bebauungsplänen ähnliche Erfahrungen gemacht, es müsse genau formuliert sein, was getan oder geändert werde. Er vermutete, dass der Fehler in dieser Sache schon vorher gemacht worden ist – indem die Quad-Bahn auf diese Weise im B-Plan hervorgehoben worden sei.

Christoph Brunner war hörbar erbost. Seiner Meinung nach könnten die Abgeordneten diese Zweckbindung im B-Plan aufheben, wobei ihm die Bauamtsleiterin da widersprach. Es müsse wohl in Zukunft jemand hingeschickt werden, der dort einmal pro Woche mit dem Quad im Kreis herumfährt, meinte Christoph Brunner daraufhin spöttisch. Er müsse nun wohl einen neuen Bebauungsplan beantragen, aber wenn er den nicht durchkriege, müsse die komplette Anlage zurückgebaut werden. Brunner verließ schließlich wütend und vorzeitig die Stadtverordnenversammlung – seinen Antrag hatte seine Fraktion zuvor zurückgezogen.

Wie Susanne Tamms am Montag sagte, könne eine B-Plan-Änderung schon mal ein bis anderthalb Jahre dauern, so lange sei offiziell dort auch keine andere Nutzung möglich. Da ist also offenbar viel Geduld gefragt.

Von Robert Tiesler

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