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Baby beim Punkfestival geboren

„Resist to Exist“ in Kremmen Baby beim Punkfestival geboren

Beim Punkfestival „Resist to Exist“ in Kremmen ist am Sonntagmorgen ein Kind geboren worden. Das bestätigte Nadine Krüger am Montag, sie gehörte zum Sanitäterteam auf dem Gelände am Oranienburger Weg. Die Mutter habe um Hilfe gebeten, allerdings sei alles sehr schnell gegangen

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Etwa 2750 Menschen beim Kremmener Punkfestival.

Quelle: privat

Kremmen. Der jüngste Besucher des Festivals „Resist to Exist“ in Kremmen ist überhaupt erst dort, auf dem Gelände am Oranienburger Weg, geboren worden. Eine Frau hatte um Hilfe gebeten. „Wir dachten erst, es handelt sich um Wehen, und wir haben noch Zeit“, sagte am Montag Nadine Krüger, die zum Sanitäterteam des Festivals gehörte. Eigentlich war die Frau, die um Hilfe bat, davon ausgegangen, es könne sich um ein Problem mit dem Blinddarm handeln.

Aber dann ging am Sonntagmorgen alles sehr schnell. „Es war eine Sturzgeburt.“ Die werdende Mutter habe bis dahin nicht gewusst, dass sie schwanger ist. „Wir haben dann den Notarzt alarmiert“, erzählte Nadine Krüger.

Der Junge heißt Silas. Mutter und Kind gehe es gut, beide kamen in die Klinik. Heike Wittstock von der Oranienburger Oberhavel-Klinik wollte sich am Montag jedoch nicht dazu äußern und nähere Angaben machen.

„Letztes Jahr hatten wir mehrere Hochschwangere auf dem Gelände“, erinnerte sich Sanitäterin Nadine Krüger. „Da haben wir noch Witze darüber gemacht, was passieren würde, wenn ...“ Mit so einem Fall wie am Sonntagmorgen habe allerdings niemand gerechnet.

Silas könnte Freude am Festival haben: „Der hat lebenslang freien Eintritt“, sagte Thommäs, der zum Organisationsteam gehört, schon am Sonntagabend.

Beim „Nature One“-Technofestival in Kastellaun (Rheinland-Pfalz) hat es am Wochenende einen sehr ähnlichen Vorfall gegeben. Auch dort ist ein Kind geboren worden, und auch dort wusste die Mutter bis zur Geburt nichts von der Schwangerschaft.

Etwa 2750 Menschen waren von Freitag bis Sonntag beim Punkfestival „Resist to Exist“. Es fand zum zweiten Mal am Rande von Kremmen, auf einer Wiese am Oranienburger Weg statt.

***

In einer früheren Version hieß das Baby noch Paul. Die Sanitäterin vor Ort war noch davon ausgegangen, dass das Kind nach dem dortigen Ersthelfer benannt werden sollte. Dem war letztlich nicht so. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen. Die Redaktion.

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Rund 2750 Menschen kamen am vergangenen Wochenende auf die Freifläche am Oranienburger Weg. Die MAZ war dabei.

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Von Robert Tiesler

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