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Oberhavel Badeunfall: 7-Jährige wieder fit
Lokales Oberhavel Badeunfall: 7-Jährige wieder fit
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09:15 16.06.2015
Das Mädchen hatte keine Schwimmflügel. Quelle: Fotolia
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Oranienburg

Der Badeunfall am Sonnabend in der Oranienburger Turm-Erlebniscity hat ein gutes Ende genommen. Das siebenjährige Mädchen, das reglos im Schwimmerbecken entdeckt und dann reanimiert worden war (MAZ berichtete), ist nach einer Nacht auf der Intensivstation des Klinikums Berlin-Buch am Sonntag wieder nach Hause entlassen worden.

Der Unfall ereignete sich im kleinen Erlebnisbecken im Innenbereich, nicht im großen Wellenbecken. Doch auch das kleine Becken ist 1,35 Meter tief und sei für unsichere Schwimmer nicht geeignet, erklärt der Geschäftsführer der Turm-Erlebniscity, Kay Duberow. Wie er informiert, befand sich das Mädchen ohne Schwimmhilfen und ohne Begleitung im Becken. Im ersten Moment sei die Siebenjährige von einem anderen Mädchen entdeckt worden. Doch „binnen weniger Sekunden wurde das Mädchen von einem Rettungsschwimmer geborgen“ und dann reanimiert.

Auf Facebook gibt es viele Kommentare zum Unfall. Eine Frau schreibt: Das Rettungsschwimmerpersonal kann nicht überall sofort sein. Wo waren die Eltern? Ich habe einen vierjährigen Sohn und bin voll und ganz auf ihn konzentriert .“ Eine andere Nutzerin schreibt: „Die Eltern sollten dem Jugendamt vorgeführt werden und den Turm sollte man verklagen.“ Duberow nimmt seine Leute in Schutz: „Der Notarzt des Rettungshubschraubers bescheinigte unseren Mitarbeitern ein sehr professionelles Handeln.“

Nach MAZ-Informationen handelt es sich bei dem siebenjährigen Mädchen um ein Kind aus einer ­vietnamesischen Familie. Es hatte 15 Minuten gedauert, bis die Eltern durch Ausruf über Lautsprecher in der Schwimmhalle gefunden wurden. Offensichtlich, vermutet Duberow, weil sie die deutschsprachige Mitteilung nicht verstanden hatten.

Über Konsequenzen denkt man in der Turm-City nicht nach. Das Personal habe alles richtig gemacht.

Von Marion Bergsdorf

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