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Oberhavel Badewanne der Berliner
Lokales Oberhavel Badewanne der Berliner
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18:45 23.06.2017
Mareike Kottlowski aus Berlin ist Stammgast am Veltener Bernsteinsee, der zuletzt eine Wassertemperatur von über 24 Grad hatte. Quelle: Foto: Ulrike Gawande
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Velten

Der Vorschlag, den Veltener Bernsteinsee als schönste Badestelle Oberhavels zu nominieren, kam aus dem fernen Rostock. Und schon wird deutlich, dass eher Auswärtige den See frequentieren, als Veltener selbst an den Autobahnsee, der als Naturbad von der Veltener Regionalentwicklungsgesellschaft (REG) betrieben wird, kommen.

Dafür brauche man auch nur einen Blick auf die Kennzeichen der Autos auf dem Parkplatz werfen, bestätigen die beiden Damen, die unterm Sonnenschirm sitzend, die Kasse für den Parkplatz betreuen. Von 9 bis 20 Uhr sind sie vor Ort. Im Schichtsystem. Zwei Euro koste ein Parkticket, erzählt Renate Borowicz aus Hennigsdorf. „Billiger geht es nicht.“ Dafür bekomme der Besucher jedoch viel geboten: Das Komplettpaket mit Gastronomie, Beachvolleyballanlage, Spielplatz, FKK-Strand, Wasserskianlage und zwölf Hektar großem See, der in den 70er Jahren im Zuge des Kiesabbaus entstanden ist. Trotzdem ziehe es die Ofenstädter eher an die Seen im Norden des Landkreises.

Borowicz:„Der Strand ist gut. Wenn ich nicht arbeiten müsste, würde ich selber baden gehen. Außerdem gibt es keine Hunde und somit auch keine Tretminen.“ Damit das auch so bleibe, müsse der See, der gerade einen neuen Zaun erhält, jedoch auch abends abgeschlossen werden, findet Borowicz. Eine Idee, die bei den Veltener Stadtverordneten nicht unumstritten ist. Von April bis Ende September wird der See bewirtschaftet. Ausgebildete Rettungsschwimmer sorgen für die Sicherheit der Badegäste. „Es ist schön hier, nicht überlaufen und nahe an Berlin“, findet Jenny Beck, die mit ihren kleinen Kindern an den Bernsteinsee gekommen ist. „Die hygienischen Verhältnisse sind gut, da es genug Mülleimer gibt und die Toiletten sauber sind.“ Außerdem sei der See durch seine gute Zugänglichkeit ideal, um ihn mit kleinen Kindern zu besuchen, findet die junge Mutter.

„Hier gibt es alles, was man an einem Badesee braucht“, findet auch Mareike Kottlowski aus Berlin, die oft mit ihrem Freund an den Bernsteinsee kommt. „Es ist entspannt und ruhig. Die Berliner Seen und Badestellen sind viel zu voll. deshalb komme ich gerne hier her.“ Am Bernsteinsee könne man nicht nur gut baden, sich sonnen und entspannen, sondern auch Ball spielen. „Außerdem gucken wir gern den Wakeboardern zu“, verrät die Berlinerin schmunzelnd.

Getrübt wird das Badevergnügen nur durch die geringe Sichttiefe von derzeit 0,3 Metern in dem bis zu zehn Meter tiefen See, die zu einem Risiko im Rettungsfall werden könnte. So warnt ein Schild am Eingang, dass daher der See nur „bedingt zum Baden geeignet sei“. Die Wasserqualität ist jedoch einwandfrei und ohne Beanstandungen. Alle vier Wochen führt das Gesundheitsamt Kontrollen durch.

Von Ulrike Gawande

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