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Bären und Adler im Kreismuseum

Oranienburg Bären und Adler im Kreismuseum

Im Kreismuseum ist seit dieser Woche eine neue Sonderausstellung zu sehen. Der Glienicker Künstler Uwe Tabatt hat dazu extra neue Werke geschaffen. Zudem ist ein Querschnitt aus seinem Schaffenswerk zu sehen, darunter Bären und Adler, welche die Beziehung der Nachbarländer Berlin und Brandenburg ergründen.

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Uwe Tabatt gibt im Kreismuseum Hinweise zur Bedeutung seiner Werke.

Quelle: Kreisverwaltung

Oranienburg. Im Kreismuseum ist diese Woche eine neue Sonderausstellung eröffnet worden. Tanzende im Wolfsgeheule, Bär und Adler in der Balz und wuchernde Großstädte auf Autoreifen von Künstler Uwe Tabatt sind im Schloss zu sehen. Seit zwölf Jahren arbeitet der 1966 in Berlin geborene Trabatt in Glienicke. Seine neue Ausstellung nennt er „Ein-Aus-Weit-Blick“.

Die Schau ist dabei nicht nur ein vielseitiger Querschnitt des Kunstschaffenden. Er hat extra fürs Kreismuseum neue Werke geschaffen, in denen er auch regionale Themen aufgreift und sie mit historischen Gegebenheiten verfließen lässt und in Zusammenhang stellt.

Uwe Tabatt setzt sich auch mit der Historie auseinander

Uwe Tabatt setzt sich auch mit der Historie auseinander.

Quelle: Kreisverwaltung

40 Bilder und Objekte laden Besucher ein, näher betrachtet zu werden. „In allen ausgestellten Exponaten spielen Ironie und Kritik, stets verbunden mit einem Augenzwinkern, eine große Rolle“, so Landrat Ludger Weskamp (SPD) zur Eröffnung. „Eben typisch Uwe Tabatt.“

Mehrere Leitthemen können Besucher in Augenschein nehmen. Im Bilderzyklus „Wappentiere“ steht das Verhältnis zwischen Berlin und Brandenburg im Fokus. Prägnant sind die überzeugenden Darstellungen der Wappentiere – Bär und Adler. Die Serie „Urbanismen“ hingegen zeigt, wie sich das Wachstum auf Großstädte auswirkt.

Der Künstler und sein Werk

Der Künstler und sein Werk. Landrat Ludger Weskamp (links) eröffnete die Ausstellung.

Quelle: Kreisverwaltung

Pop Art trifft Surrealismus trifft moderne Kunst: Hier verarbeitet der Künstler, Bildhauer und Maler Konsumgüter wie Bücher und Autoreifen, setzt sie reliefartig ein und verlässt damit die Zweidimensionalität seiner Leinwand. Bilder und Objekte aus der 1999 entstandenen „Law & Order“-Serie vollenden die Sammlung. Tabatt setzt sich inhaltlich mit Recht und Justiz auseinander, um Stärken und Schwächen der Gesetzgebung aufzuzeigen sowie klar zu machen, wie das ganze Leben von Gesetzen begleitet wird.

Zu sehen ist die Ausstellung im Kreismuseum, Schlossplatz 1, noch bis zum 5. November immer dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr.

Von Marco Winkler

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