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Bäume für die Ewigkeit

Schüler pflanzen Winterlinden Bäume für die Ewigkeit

Vier Winterlinden haben Mädchen und Jungen der Klasse 3a aus Liebenwalde am Mittwochmorgen im Heidchen gepflanzt. Hilfe erhielten sie dabei von Stadtförster Herbert Otto. Die Winterlinde, die zum Baum des Jahres 2016 auserkoren wurde, kann bis zu 1000 Jahre alt werden. Insofern haben die jungen „Waldgeister“ Bäume für die Ewigkeit in die Erde des Stadtwaldes gebracht.

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Geschafft! Die Winterlinden sind gepflanzt. Die Kinder der Klasse 3 a sowie Stadtförster Herbert Otto können zufrieden sein.

Quelle: Foto: Wittke

Liebenwalde. Schon von weitem sind sie zu hören – die kleinen „Waldgeister“ der Klasse 3a aus Liebenwalde. Gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Madlen Schumacher hatten sie sich am Mittwochmorgen vorgenommen, im Stadtwald vier Bäume zu pflanzen. Nicht irgendwelche. Winterlinden. Die Winterlinde ist zum Baum des Jahres auserkoren worden. In den vergangenen Jahren ist es zur Tradition geworden, am Naturlehrpfad im Heidchen den Baum des Jahres in die Erde zu bringen. Inzwischen ist daraus eine ganze kleine Allee geworden – Hainbuche, Stieleiche, Kastanie, Roteiche, Eibe, Gemeine Esche, Schwarzkiefer, Traubeneiche, Feldahorn. Und nun also auch die Winterlinde. Vier Exemplare davon hatte Herbert Otto besorgt. Und nicht nur das. Liebenwaldes Stadtförster hatte auch schon die Pflanzlöcher vorbereitet und einen Kanister mit Wasser zum Gießen mitgebracht. Die Mädchen und Jungen mussten also gar nicht mehr allzu viel tun. Emilia, Sophie, Fabian und Jason durften die Pflanzlinge halten, während Herbert Otto die Wurzeln mit Erde bedeckte. Lia kam die Aufgabe zu, den ersten Durst der Setzlinge zu stillen Geschickt verteilte das Waser um die dünnen Stämmchen herum. Noch sind es junge Pflanzen, die sich dem Licht entgegenstrecken. Aber die Kindern staunten nicht schlecht, als sie vom Stadtförster erfuhren, dass Winterlinden bis zu 30 Meter hoch und etwa 1000 Jahre alt werden können. Das Holz der Winterlinde, so Herbert Otto, werde sehr gerne zum Drechseln und Schnitzen sowie von Bildhauern verwendet. Außerdem werde aus den getrockneten Blütenständen eine Heildroge hergestellt, die besonders gut eggen Reizhusten hilft. Zum Abschied versprachen die kleinen „Waldgeister“, auch künftig hin und wieder mal nach den Winterlinden zu schauen und wenn’s nötig ist, etwas Wasser mitzubringen, damit sie im sandigen Boden des Heidchens nicht nur der Baum des Jahres 2016 sind, sondern auch die kommenden Jahre unbeschadet überstehen. „Ich habe bei uns daheim sogar schon mal eine Eiche gepflanzt“, verriet die achtjährige Emilia. „Und die ist bis jetzt auch gut gewachsen.“

Von Bert Wittke

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