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Oberhavel Bahnschranken bleiben außer Betrieb
Lokales Oberhavel Bahnschranken bleiben außer Betrieb
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00:49 24.08.2014
Der Bahnübergang in Schwante wird weiterhin manuell geregelt. Quelle: Robert Roeske
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Schwante

Der bahnübergang am Schwantener Lindenweg muss weiterhin manuell gesperrt werden. Das teilte Ortsvorsteher Dirk Jöhling mit. „Selbst wenn alles fertig ist, die Straße, die Signale, die komplette Anlage“, sagte er am Donnerstag.

Nur liegt das weder an der Gemeinde Oberkrämer, noch am Landesbetrieb Straßenwesen. Dass weiterhin zwei Sicherheitsmitarbeiter den Übergang sperren und öffnen müssen, liegt daran, dass Mitarbeiter der Deutschen Bahn die Baustelle erst abnehmen müssen. Aus personellen Gründen sei das jedoch vermutlich erst Mitte September möglich, so teilte die Bahn mit. „Ein Unding“, sagt Dirk Jöhling.

Tatsächlich arbeiten die Mitarbeiter im Schichtdienst, immer zwei müssen in Schwante Wache schieben. Besonders für Züge aus Richtung Hennigsdorf/Velten/Vehlefanz ist die Wartezeit am Bahnübergang extrem lang. Wenn der Prignitz-Express den Bahnhof in Velten verlässt, muss bereits der manuell betreute Übergang am Lindenweg in Schwante gesperrt werden. Wartezeit: gut zehn Minuten. In der Gegenrichtung dauert es nicht solange, da bekommt der Zugführer in Kremmen das Startsignal. Wie Anwohner berichten, bekommt das dort postierte Servicepersonal immer wieder den Ärger der Wartenden ab. „Dabei kann das Personal nichts dafür“, so der in der Lindensiedlung lebende Georg Knoth.

Bei der jüngsten Sitzung des Ortsbeirates machten unterdessen Bewohner der Lindensiedlung ihrem Ärger über die Vollsperrung am 15. August Luft. Sie beschwerten sich über die aus ihrer Sicht zu wenig erfolgten Informationen darüber. Bis zuletzt hatten sie zudem dafür gekämpft, die Vollsperrung auf den Sonnabend zu verlegen.

Tatsächlich fehlten Hinweise zum Bautermin auf der Oberkrämer-Internetseite oder in den Schaukästen. Ortsvorsteher Dirk Jöhling (BfO) verteidigte dennoch das Vorgehen. „Die Sperrung war ortsüblich bekannt gemacht worden“, sagte er am Donnerstag. „Die meisten Bewohner haben sich mit der Situation arrangiert.“ Darüber hinaus ist er zufrieden, dass bislang an der Baustelle in Schwante alle Zeitpläne eingehalten worden sind.

Von Robert Tiesler

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