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Oberhavel Bahnübergang komplett gesperrt
Lokales Oberhavel Bahnübergang komplett gesperrt
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09:16 22.08.2017
Die Gleise am Bahnübergang Borgsdorf müssen erneuert werden. Die Sperrung ist vor allem für ältere Menschen und Eltern mit Kinderwagen eine Beeinträchtigung. Quelle: Foto: Ulrike Gawande
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Borgsdorf

Den Bewohnern von Borgsdorf, vor allem denen, die östlich der Bahn wohnen, wo auch die Kita Waldwichtel ist, stehen im Herbst anstrengende Wochen bevor, wenn der Bahnübergang (sowie im angrenzenden Bereich Bahnhofsstraße und Friedensallee) wegen Bauarbeiten für Kraftfahrzeuge, Fußgänger und Fahrradfahrer vom 15. September bis 1. Oktober komplett gesperrt wird.

Die Umleitung für den Kraftverkehr und den Radfernweg „Berlin-Kopenhagen“ führt von Borgsdorf über Berliner Chaussee und Hauptstraße nach Birkenwerder, von dort weiter über „Unter den Ulmen“ und Fichteallee bis nach Briese und dann in den östlichen Teil von Borgsdorf. Die Umleitungsstrecke soll in den kommenden Tagen instand gesetzt werden, informierte Landkreissprecher Ronny Wappler.

Grund der vierzehntägigen Sperrung sind Bauarbeiten am Bahnübergang in Borgsdorf, wo aktuelle Sicherheitsstandards umgesetzt werden sollen. So teilte Michael Schelzke von der DB Netz AG auf Anfrage mit, dass am Bahnübergang Borgsdorf eine Oberbauerneuerung und eine Straßenanpassung erfolgt. Dazu werden die Platten zwischen den Schienen erneuert, über die sich der gesamte Verkehr wälzt. Schwellen, zum Teil aus Holz, sollen für alle Gleise erneuert werden. Dafür seien große Gleisbaumaschinen im Einsatz und eine Komplettsperrung notwendig.

Ronny Wappler teilte mit, dass die Bauarbeiten bei laufendem S-Bahn-Betrieb erfolgen, die Regionalbahnzüge jedoch umgeleitet werden. „Im Bereich des Bahnübergangs werden die S-Bahn und die Fernbahn über jeweils zwei Gleise geführt“, berichtete Wappler auf Anfrage, wies jedoch darauf hin, dass die Bahn als Baulastträger für die Veröffentlichung der Umleitungsstrecke zuständig sei. Dies soll seitens der Bahn ab der 35.Kalenderwoche, geschehen.

Aufgrund einer Besprechung mit der Bahn konnte aber erreicht werden, dass Fußgänger und Radfahrer ab dem 25. September den Bahnübergang zeitweise queren können – mit entsprechenden Wartezeiten, so Wappler. Ansonsten stehe für Fußgänger und Radfahrer, die ihr Rad tragen können, weiter die Brücke über die S-Bahn zur Verfügung. Mobilitätseingeschränkte Personen können zudem auf Kosten der Bahn ein Taxi zur Umfahrung nutzen. Dazu müssen Rechnung und Nachweis der Mobilitätseinschränkung bei der Bahn eingereicht werden.

Weitere Informationen unter: www.hohen-neuendorf. de

Von Ulrike Gawande

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