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Bald die großen Fische an der Angel

Der Verein „Kaulbarsch“ aus Oranienburg Bald die großen Fische an der Angel

Noch lassen es die Angler des Vereins „Kaulbarsch“ am Lehnitzsee ruhig angehen. Zum Jahresbeginn liegen an der Heidelberger Straße noch die meisten Boote an Land, kieloben. Was in diesem Jahr alles ansteht, erzählen der Vereinsvorsitzende Christoph Loeffler und die Jugendwartin Jennifer Zietz.

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Noch liegen die meisten Boote der Angler kieloben.

Quelle: Helmut Schneider

Oranienburg. Es herrschte reges Treiben im blitzsauberen, frisch renovierten Vereinsheim der Angler an der Heidelberger Straße. Zum Jahresbeginn ist Beitragskassierung beim Angelverein Oranienburg - Lehnitzsee „Kaulbarsch“ e.V.. Wer am Sonnabend vorbeischaute, konnte bei strahlendem Sonnenschein einen herrlichen Blick auf den spiegelglatten Leh­nitzsee genießen.

Am Ufer liegen die meisten Angelkähne noch kieloben. Einige Petrijünger tauschen mit dem Vereinsvorsitzenden Christoph Loeffler Erfahrungen über den Bootsanstrich aus.

Der Vereinsvorsitzende Christoph Loeffler

Der Vereinsvorsitzende Christoph Loeffler.

Quelle: Helmut Schneider

Von ihm ist zu hören, dass der Verein 1921 an gleicher Stelle gegründet wurde und jetzt 250 Mitglieder hat, davon sind 40 Jugendliche. Bis vor kurzem gehörte ihnen auf der gegenüberliegenden Lehnitzer Seite auch noch ein zweites Gelände, das aber an einen Alteigentümer zurück übertragen wurde und demnächst bebaut werden soll, erzählt etwas bedauernd der 35-jährige Oranienburger. Neben den turnusmäßigen Mitgliederversammlungen, Pflege- und Wartungsarbeiten an den Steganlagen und dem Vereinsheim werden folgende Höhepunkte in diesem Jahr anstehen: Das Frühjahrs-, Sommer- und Herbsthegefischen, die Vereinsmeisterschaft im Zielwerfen und das besonders beliebte Paarangeln im Juni auf dem Lehnitzsee. Beim Letzteren angeln immer Zweier-Besatzungen vom Kahn aus. Anschließend wird in gemütlicher Runde gegrillt und ausgewertet. „Das geht oft bis in die späte Nacht“, erzählt schmunzelnd der Vorsitzende.

Sie ist zuständig für die Kinder- und Jugendarbeit

Sie ist zuständig für die Kinder- und Jugendarbeit: Jugendwartin Jennifer Zietz.

Quelle: Helmut Schneider

Für die Jugendlichen und Kinder organisiert Jennifer Zietz, die Jugendwartin des Vereins, ein Forellenangeln in Zippelsförde und ein Nachtangeln. „Dabei sind die Kleinen besonders aufgeregt“, schildert die junge Frau. Gemeint sind hier die achtjährigen Kids, die ab diesem Alter schon Friedfische angeln dürfen. „Zweimal im Jahr führen wir neuerdings ein Freundschaftstreffen unserer Jugendlichen mit dem AV „Gründling“ Birkenwerder durch. Mehr Frauen wären toll“, bemerkt Jennifer Zietz kritisch mit Hinblick auf die Mitgliederzusammensetzung ihres Vereins.

Den Verein hatte bis vor drei Jahren Frank Eichelmann 15 Jahre lang geführt und aus gesundheitlichen Gründen in jüngere Hände gegeben. Er ist weiter im Vorstand und steht seinem Nachfolger mit Rat und Tat zur Seite.

Frank Eichelmann saß dem Verein 15 Jahre lang vor

Frank Eichelmann saß dem Verein 15 Jahre lang vor.

Quelle: Helmut Schneider

„Wir gehen nicht nur unserem Hobby, dem Angeln nach, sondern fühlen uns auch mit dem Naturschutz verbunden“, bemerkt Christoph Loeffler.

So kümmern sich die Angler um den Fischbestand und nehmen in Zusammenarbeit mit dem Kreisangelverband Bestandszählungen vor oder betreiben mit Tauchern Gewässerpflege, holen Schrott und Müll vom Seeboden. „Die Zusammenarbeit mit den Naturschutzorganisationen unseres Kreises könnte durchaus noch besser sein“, sagt Christoph Loeffler.

Die Kaulbarsche

Der Angelverein Oranienburg - Lehnitzsee „Kaulbarsch“ e.V. hat sein Vereinsgelände in Oranienburg an der Heidelberger Straße 34.

Vereinsvorsitzender ist Christoph Loeffler. Als Jugendwartin arbeitet Jennifer Zietz.

In fünf Jahren wird der Angelverein 100 Jahre alt. Das Gelände des Vereins gehört der Stadt Oranienburg.

Der jährliche Mitgliedsbeitrag beträgt 90 Euro für Erwachsene sowie 19 oder 25 Euro für Kinder und Jugendliche.

2012 wurde von einem Vereinsmitglied ein 1,87 Meter großer Wels im Lehnitzsee gefangen. Es leben nach Aussage des Vereinsvorsitzenden Zweimeter-Welse im See.

Aufgrund des sauberen Wassers ist der Fischbestand im Lehnitzsee drastisch zurückgegangen. Raubfische wie Hecht und Zander lieben eher trübes Wasser.

Von Helmut Schneider

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