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00:35 27.07.2015
Esther Solymosi (l.) und Bettina Arndt bauen an einer Tribüne für das Sommerlager in Vehlefanz. Quelle: Weser
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Vehlefanz

Esther Solymosi und Bettina Arndt hämmern was das Zeug hält. Gemeinsam mit ihren Camp-Mitgliedern bauen sie an einer Tribüne für ihr Teeny-Trainigs-Camp. Seit 1998 findet jährlich das Sommerlager Oberkrämer (Sola) auf der Mühlenseeinsel in Vehlefanz statt. Mit den Jahren ist das Lager immer mehr gewachsen. Auch die Organisation ist umfangreicher geworden. Für das einwöchige Camp stehen 14 Dixie-Toiletten zur Verfügung. Für die mobilen sanitären Anlagen muss ein LKW mit Wassertank drei Mal täglich Wasser nachfüllen. Nach einer Woche werden in etwa 35 Kubik Wasser von den Lagerbewohnern verbraucht worden sein.

Esther Solymosi ist im Grunde ein Kind des Sola: „Ich war elf Jahre alt als ich hier das erste Mal beim Lager mitgemacht habe.“ Wer einmal dabei war, kommt in der Regel Jahr für Jahr wieder. Wer irgendwann zu alt fürs Sommerlager wird, kann sich als Betreuer ausbilden lassen. Diese Chance hat Bettina Arndt genutzt. Im Teeny-Trainings-Camp wird sie an die Arbeiten eines zukünftigen Mitarbeiters herangeführt. Außerdem geht es um Glaubensfragen und ihre Persönlichkeit. „Ich komme hier in meinem Glauben weiter, der Austausch ist mir sehr wichtig und ich mag die Gemeinschaft und den Zusammenhalt“, erklärt die 15-Jährige.

Bereits im November haben sich die Verantwortlichen das erste Mal für das aktuelle Sommerlager zusammen gesessen und geplant. In den acht Tagen des Sommerlagers werden rund 150 Kinder im Alter von zehn bis dreizehn Jahren betreut. Veranstaltet wird das Sommerlager von der Evangelisch Freikirchlichen Gemeinde Oberkrämer und der Christlichen Versammlung Oranienburg. Doch die 150 Kinder stammen nicht alle aus einer Kirchengemeinde. „Viele bringen auch noch Freunde mit, die sonst nichts mit der Kirche zu tun haben“, sagt Oliver Lauktien vom Leitungs-Team. „Wir nutzen diese Chance und wollen mit Vorurteilen aufräumen“, ergänzt Jörg Focking. Die Mitarbeiter wollen Werte vermitteln, die alltagsrelevant sind. Es sei ihnen wichtig, dass die Kinder zum Beispiel lernen, dass es sich nicht lohnt zu lügen, „denn es zerstört Beziehungen“.

Am Freitag reisen die 150 Kinder an. Treffpunkt ist in Grünefeld am See. Nach viel Musik, einer Andacht und einem Theaterstück geht es für die Jungen und Mädchen in den Krämer Forst. Dort verbringen die Kinder ihre erste Nacht. Am Sonntag beziehen sie schließlich das Lager in Vehlefanz am See. An den ersten Tagen werden die einzelnen Zeltlagergruppen ihren Bereich durch verschiedene Attraktionen bereichern, die sie aus Holz selbstständig bauen. Es entstehen so Türme, Tore, Schaukeln oder auch eine eigene Sauna. Das Programm ist stark erlebnisorientiert ausgerichtet. Um die Kinderhorde auf Trapp zu halten werden Sport und Spiele gemacht. Das Angebot reicht vom Arbeiten mit Ton, über Knüpfen und der Herstellung von Seifen und Lipgloss. Dazwischen werden Bibelstunden abgehalten. Zu großen kulturellen Punkten läutet dann stets die Glocke.

Von Juliane Weser

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