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Oberhavel Bauarbeiten im Asylbewerberheim
Lokales Oberhavel Bauarbeiten im Asylbewerberheim
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00:37 17.03.2018
In einem der Häuser des Asylbewerberheim-Geländes in Kremmen sind Anfang März Feuchtigkeitsschäden festgestellt worden. Quelle: Robert Tiesler
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Kremmen

Im Haus E des Kremmener Asylbewerberheim-Komplexes finden weiterhin Bauarbeiten statt. Das bestätigte Bürgermeister Sebastian Busse (CDU) am Dienstag. Anfang März musste es freigezogen werden. In den Bädern des Hauses sind zuvor Feuchtigkeitsschäden festgestellt worden.

„Die Arbeiten finden täglich statt“, erklärte der Bürgermeister. Zu den Details konnte er am Dienstag allerdings nichts sagen, weil er nach eigener Aussage noch auf die schriftlichen Angaben der dort tätigen Firma warte. „Wir sind da in einem laufenden Prozess mit dem ausführenden Unternehmen, es gibt da noch keine klaren Aussagen.“ Was Sebastian Busse aber bestätigt, ist, dass es sich um Baumängel handelt. Er geht davon aus, dass die Firma in die Gewährleistung gehen und die Stadt Kremmen diese finanzielle Ausgabe nicht leisten müsse.

Seit dem 5. März werde in den betreffenden Räumen saniert. Wie lange die Bauarbeiten dauern, konnte Busse auch noch nicht sagen – auch dies sei von den noch ausstehenden Angaben der Firma abhängig.

Der Landkreis Oberhavel hat die Häuser in der Berliner Straße in Kremmen gemietet, um sie als Asylbewerberheim zu nutzen. Wie die Kreisverwaltung schon vergangene Woche mitteilte, habe man gehandelt, weil man eine Gesundheitsgefahr der Bewohner befürchtete. Zehn Bewohner aus Kremmen seien momentan noch im Heim in Bärenklau untergekommen, sagte Constanze Gatzke, die Pressesprecherin der Kreisverwaltung, am Dienstag. Alle anderen seien weiterhin in Kremmen untergebracht. Sobald der Schaden im Haus E behoben sei, sollen alle, die darin wohnten, auch wieder dorthin zurückziehen, so die Pressesprecherin weiter.

Das Heim hat eine Gesamtkapazität von 240 Bewohnern. Momentan sind 178 Plätze belegt, darunter sind 39 Kinder.

Was eine mögliche Regressforderung angeht, sagt Constanze Gatzke: „Das Mietrecht sieht für den Fall der Einschränkung der Nutzungsmöglichkeiten eines Mietobjekts Möglichkeiten vor.“

Von Robert Tiesler

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