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Bauen am Busbahnhof

Vorarbeiten für Umbau des Ziel-Centers Bauen am Busbahnhof

Die Bauarbeiten zur Verlegung des Hennigsdorfer Busbahnhofs sollen Mitte August beginnen. Das bestätigten die Koopmann Projektentwicklung GmbH und die Stadt. Damit werden die Voraussetzungen für den seit langem geplanten Umbau des Ziel-Einkaufszentrums geschaffen.

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Das Hennigsdorfer Ziel-Center.

Quelle: Ulrich Bergt

Hennigsdorf. Der Busbahnhof von Hennigsdorf wird voraussichtlich ab Mitte August zur Baustelle. Dann beginnen die Vorarbeiten für den seit längerem geplanten Umbau des benachbarten Ziel-Zentrums.

Die Bushaltestellen sollen Richtung Bahndamm verlegt werden, um Platz zu schaffen für das künftige Parkdeck des Einkaufszentrums. Derzeit läuft die Ausschreibung für die Arbeiten am Busbahnhof. In der kommenden Woche erfolgt die Submission, war gestern von der Koopmann Projekte GmbH in Mühlheim, in deren Händen die Wiederbelebung des Ziel-Centers liegt, zu erfahren. Die Bauarbeiten sollen danach zügig beginnen. Zur Tiefgarage wird eine provisorische Zufahrt angelegt.

In einem Erschließungsvertrag mit der Stadt hat der neue Investor die Finanzierung, Planung und Ausführung der Umbauarbeiten am Busbahnhof übernommen. Die Cornerstone Real Estate Advisers (CREA) hatte Ende 2013 das 1996 eröffnete Center übernommen, das derzeit einen großen Leerstand aufweist.

Die eigentlichen Bauarbeiten umfassen nach der Verlegung des Busbahnhofs die Errichtung eines höher gelegenen Parkdecks mit knapp 100 Stellplätzen sowie den Umbau des Ziel-Centers. Dies soll durch einen Generalauftragnehmer erfolgen. Wer hier den Zuschlag erhält, ist noch nicht entschieden. „Dazu laufen derzeit die Verhandlungen mit mehreren Baufirmen“, sagt Projektentwicklerin Maria Koopmann. Innerhalb der nächsten sechs Wochen soll auch hierzu eine Entscheidung gefallen sein. Mit dem Generalauftragnehmer wird dann auch der genaue zeitliche Rahmen für den Bauablauf abgesteckt werden. Die Projektentwicklerin wollte dazu noch keine Aussagen machen.

Dafür bekräftiget sie, dass Kaufland auf jeden Fall als Hauptmieter feststeht. „Es gibt einen bestehenden langfristigen Mietvertrag, da hat sich nichts geändert“, so Maria Koopmann. Für Kaufland muss die gesamte erste Etage komplett umgebaut werden. Für den 5000-Quadratmeter-Markt gibt es sogar schon die Einrichtungsplanung. Für zwei weitere größere Flächen sind inzwischen die Mietverträge ausgearbeitet. Textilanbieter und ein Schuhgeschäft sollen auf jeden Fall zum neuen Branchenmix gehören. Unterhaltungselektronik wird es auch künftig hier nicht geben. „Dafür ist Hennigsdorf zu klein“, befindet Maria Koopmann. Auch einige der jetzigen Mieter werden im neuen Ziel wiederzufinden sein. Probleme bereitet der Unterhaltungsbereich in der oberen Etage, wo Kino, Gaststätte und Kegelbahn leer stehen. Maria Koopmann kann sich vorstellen, dass dort auch andere Angebote möglich sind: „Es gibt laufende Verhandlungen.“

Von Ulrich Bergt

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