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Oberhavel Baustart an der Ahornallee
Lokales Oberhavel Baustart an der Ahornallee
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00:19 16.06.2017
Die ersten Spezialsteine mit eingebauter Wärmedämmung wurden gestern gesetzt. Quelle: Helge Treichel
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Bergfelde

Zwei Bodenplatten sind gegossen, die ersten Mauersteine gesetzt: Ein gutes Jahr nach dem Einrichten der Baustelle an der Ahornallee hat der Bau der ersten beiden Mehrfamilienhäuser mit je 18 Wohneinheiten in direkter Bahnhofsnähe begonnen.

Insgesamt 63 Mietwohnungen entstehen hier nach den Worten von Investor Roland Schuh. Die Fertigstellung ist für März 2018 vorgesehen. Die Vermietung solle „frühestens im November beginnen“.

Erst ab Mitte August soll der dritte Wohnblock mit 15 Wohnungen in Angriff genommen werden. Der wird im Bereich der jetzigen Baustellenzufahrt errichtet. Der Platz wird allerdings noch benötigt, um die vorgefertigten Zwischendecken der anderen Häuser an Ort und Stelle zu bringen. Rund 7,5 Millionen Euro investiert Immo-Schuh-Berlin in die drei Häuser.

Ein viertes Gebäude mit noch einmal zwölf Wohneinheiten ist auf einem Nachbargrundstück geplant, diesmal sogar mit Tiefgaragen. Gemeinsam mit einem anderen Privatinvestor werden hier noch einmal 1,4 Millionen Euro investiert.

Die Baustelle an der Ahornallee. Quelle: Helge Treichel

Die Zwei- bis Vier-Raum-Wohnungen sind zwischen 60 und 95 Quadratmeter groß, sagt Schuh, der durch das Projekt rund 90 neue Bewohner in Bergfelde erwartet. Das Erdgeschoss sei barrierefrei, die beiden oberen Etagen würden jedoch über Treppen erschlossen. Gebaut werde nach einem passivhausnahen Standard, der Betriebskosten von circa 1,45 Euro pro Quadratmeter zulasse. Eine Photovoltaikanlage soll den Strom liefern für eine Wärmepumpe, die ihrerseits die Fußbodenheizung befeuert und für warmes Wasser sorgt. Außerdem kommt eine Pelletheizung zum Einsatz. Die Nettokaltmiete werde voraussichtlich zwischen 8 und 8,50 Euro liegen. „Unsere Zielsetzung ist eine Warmmiete von unter zehn Euro pro Quadratmeter“, so Roland Schuh.

Eine Dreifachverglasung der Fenster soll nicht nur die Wärme im Haus halten, sondern sorgt zudem für Lärmschutz. Die Wärmeregulierung werde unterstützt durch elektrische Rollläden.

Geplant ist für jede Wohnung ein Fahrzeugstellplatz, überdies ein Spielplatz sowie Grünanlagen. Eine Besonderheit ist das zentral gelegene Gemeinschaftshaus. Dort ist nicht nur die Verwalterin zu finden, sondern auch das Hausmeisterbüro und ein Gemeinschaftsraum mit einer Fläche von circa 30 Quadratmetern für Familienfeiern, gemeinsamen Fußballabenden oder auch Vereinsaktivitäten. Dieses Konzept habe sich bereits in dem Wohngebiet in Borgsdorf bewährt, sagt Roland Schuh. Dort waren 2014 drei Neubauten mit je 18 barrierefreien Wohnungen errichtet worden.

Die Bodenplatten von zwei Gebäuden sind fertig. Quelle: Helge Treichel

Von Helge Treichel

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