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Baustellenschild mit Herz

Grundsteinlegung für Wohnprojekt der Christlichen Bürgerhilfe Baustellenschild mit Herz

In der Löwenberger Wallstraße lässt die Christliche Bürgerhilfe ein Gebäude errichten, in dem eine Wohngemeinschaft für Menschen mit Pflege- und Betreuungsbedarf untergebracht werden sollen. Am Dienstag wurde dafür im Beisein vieler interessierter Löwenberger und Gäste der Grundstein gelegt.

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Kann sich sehen lassen: das Baustellenschild der Drittklässler.

Quelle: UH

Löwenberg. Das Projekt wird von der Deutschen Fernsehlotterie bezuschusst. Die künftigen Mieter werden rund um die Uhr von Pflegekräften betreut. Eine Gemeinschaftsküche und ein Aufenthaltsraum bieten Raum für gemeinsame Unternehmungen wie Koch- und Spieleabende. Neben dem Vorstandsvorsitzendem der Christlichen Bürgerhilfe Löwenberg (CBL), Gerd Lonser, waren auch Gemeindebürgermeister Bernd-Christian Schneck und sein Stellvertreter Manfred Telm zum Festakt erschienen.

Eine Frage beschäftigte gestern alle Anwesenden ganz besonders: Wo ist eigentlich das Baustellenschild? CBL-Geschäftsführerin Sylke Falkenberg brachte Licht ins Dunkel. Das Schild für die Wohngemeinschaft haben Mädchen und Jungen aus der dritten Klasse der Libertasschule gemeinsam mit Klassenlehrerin Ina Michaelis erschaffen. Viele Herzen, aber auch Szenen aus dem Alltag haben die Kinder zu Papier gebracht und damit ein buntes Baustellenschild entstehen lassen, das seinesgleichen sucht. Fortan wird das Schmuckstück in der Wallstraße seinen Standort haben. Zur Belohnung für so viel Engagement gab es Überraschungseier.

Sylke Falkenberg hob nicht nur hervor, dass sie mit Fertigstellung des Hauses neue Pflegekräfte einstellen kann - sie lobte zugleich auch ihre aktuellen Mitarbeiterinnen für deren Engagement. Anschließend nahm die Geschäftsführerin die für Grundsteinlegungen obligatorische Kassette zur Hand und füllte sie mit - unter anderem mit Bauunterlagen, Info-Material der Christlichen Bürgerhilfe, Geldmünzen und Tageszeitungen. Die "Schatulle" wurde von Gerd Lonser und Johannes Plümpe vom Institut für Gerontologie und Bildung in Berlin in einer Vertiefung im Eingangsbereich versenkt.

Danach nahmen beide die Schippe in die Hand und begruben die Kassette unter einer Schicht aus Beton. Hilfe bekamen sie dabei von Sylke Falkenberg, Bernd-Christian Schneck sowie den Löwenberger Drittklässlern Moritz, Jonas, Leon und Carlo. Nach dem offiziellen Teil griffen die Gäste zu Häppchen und Getränke und besichtigten anschließend gestärkt das Baustellengelände an der Wallstraße.

Von Anne Miedow

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